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Online-Leser reagieren mit Kritik und Häme:
Springer lässt Bezahlschranke runter
"Lange glaubten die Verlage, Qualitätsjournalismus zum Nulltarif anbieten zu können. Doch längst ist klar, dass sie für Gratisangebote im Internet draufzahlen." Mit diesen Worten leitet Matthias Iken (Foto), Vize-Chef des "Hamburger Abendblatts", einen Text in eigener Sache auf der Website der Zeitung ein. Denn: Lokale und regionale Inhalte gibt es bei "Abendblatt" und der "Berliner Morgenpost" nur noch gegen Abo-Gebühr. 7,95 Euro kostet das "Hamburger Abendblatt" pro Monat, 4,95 die "Berliner Morgenpost". Abgerechnet wird pro Monat über Click&Buy. Print-Abonnenten haben weiterhin das gesamte Online-Angebot zur Verfügung. Die Premium-Abos beinhalten die Nutzung der Archive, die ebenfalls hinter Bezahlschranken gepackt werden. Kostenfrei bleiben Nachrichten aus den Ressorts Sport, Kultur und Service. Was das soll und was die teilweise empörten Leser dazu sagen - umblättern!
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