08.05.2010   19:20
5 Kommentar(e)

Preis-Chaos bei Apple:
Basis-iPad kostet jetzt 499 statt 514 Euro

Preis-Chaos bei Apple: Deren deutsche Presseagentur hatte zu Beginn des Wochenendes noch Preise ab 514 Euro für das iPad aufgerufen. Damit wäre Deutschland bei den iPad-Preisen Weltmeister gewesen. Nirgendwo hätten Käufer für die Wunderflunder tiefer in die Tasche greifen müssen. Über Nacht hat Apple in seinem Onlineladen nun aber die Preise um 15 Euro gesenkt, so dass das Basis-iPad für 499 Euro zu haben ist. 

Das iPad mit WLAN und 16 GByte Speicher kann also ab sofort für 499 Euro vorbestellt werden, für die WLAN-Varianten mit 32 GByte Speicher sind 599 Euro fällig. Das Modell mit 64 GByte Speicher kostet - wie ursprünglich angekündigt - 714 Euro. Der seltsame Preis kommt dadurch zustande, dass Apple zum einen die Dollar-Preise eins zu eins in Euro umwandelt und nochmal die deutsche Urheberrechtsabgabe (15 Euro) draufschlägt. Die Abgabe muss für Geräte wie das iPad erst ab 40 GByte bezahlt werden. "Beschwert Euch bei Eurer Regierung", sagt Apple-Boss Steve Jobs in Richtung seiner deutschen Jünger.

Wer sich das iPad in der 3G-Variante leisten möchte, muss für die 16GB-Variante 599 Euro blechen, mit 32 GByte sind 699 Euro und mit 64 GByte 814 Euro fällig.

Auch die Preise für das offizielle Zubehör hat Apple rausgerückt: Das iPad-Dock mit Tastatur kostet 69 Euro, für iPad Case, Dock, Camera Connector und den VGA-Adapter ruft Apple 29 Euro auf. Ab dem 28. Mai können die Apple-Läden dann gestürmt werden.

Hintergrund: Apple hat in den USA bereits über eine Million iPads vertickt. Dazu hätten die dortigen iPad-Besitzer bereits über 12 Mio Apps für den Flachrechner heruntergeladen. Die Zahl der Downloads bei digitalen Büchern liegt laut Apple bei 1,5 Mio.

Der deutsche Tablet-Computer-Bauer Neofonie hat am vergangenen Freitag ebenfalls für Aufsehen gesorgt: Sein als WePad eingeführtes Gerät heißt künftig WeTab. Dem Vernehmen nach soll ein Markenstreit die Ursache sein. Vielleicht ist der "Pad"-Stiefel für die Berliner aber auch einfach ein paar Nummern zu groß geworden. Offiziell begründete Neofonie den überraschenden Namenswechsel damit, dass man das Produkt am internationalen Markt für Tablet-Computer noch deutlicher abgrenzen wolle.

Neue Kommentare

09.05.2010 04:02
EM
Und es wird dennoch gekauft werden wie geschnitten Brot. Wie die Lemminge...
 
09.05.2010 04:07
EM
Wann kommt eigentlich "Thoughts on Urheberrechtsabgabe"?
 
09.05.2010 07:45
ole seidel
Mal langsam. Werden hier US$-Preise $499 zzgl. Mwst. mit Euro-Preisen verglichen, in denen die 19% MwSt. schon enthalten ist?
Dann ist der Unterschied nämlich nur noch die Urheberrechtsabgabe.
 
09.05.2010 10:58
Bob
The German people as well as the rest of Europe are very wealthy. They should pay more and be happy to do so.
 
09.05.2010 11:10
jepenseque
Diesen Quatsch mit "1:1 Umrechung" liest man jetzt überall. Die Netto-Brutto-Verwechslung liegt uns Deutschen einfach im Blut.
 

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