3D gucken ohne Brille:
Nintendo stiehlt allen die Schau

Nintendo 3DS
PlayStation Move

Nintendo hat bei der Videospielmesse E3 allen die Schau gestohlen. Die Japaner präsentierten die erste tragbare Spielkonsole mit einem 3-D-Bildschirm, die - und das ist der Clou - ohne Spezialbrille auskommt. Auch die Kamerafunktion verblüffte das Fachpublikum der Branchenmesse in Los Angeles: Mit ihr kann der Nutzer eigene dreidimensionale Fotos und Videos erstellen. 

Applaus für Nintendo von allen Seiten: "Ich habe den Blick in die neue Dimension so sehr genossen wie schon lange keine technische Errungenschaft mehr! Freut euch auf das kleine Wunderwerk!", heißt es im ersten Test von "4Players". Und ja, der Handheld schieße echte 3-D-Fotos. "Spiegel Online" spricht von einem "sehr realistischen Tiefeneindruck ohne Doppelbilder oder Verzerrungen".

Was der Nintendo 3DS kostet und wann er auf den Markt kommt - noch unklar.

3-D ist auch ein Thema für den Nintendo-Rivalen Sony, der auf der E3 seinen Vorzeige-Shooter "Killzone 3" samt Tiefeneindruck präsentierte. Für die nötige Technik müssen Spieler aber tief in die Tasche greifen. Ein 3-D-Fernseher (ab 2.000 Euro) und eine Spezialbrille sind erforderlich. Bis sich hier ein Massenmarkt auftut, dürften Jahre vergehen. Auch Microsoft ziert sich noch mit der dritten Dimension. Nintendo, das in den vergangenen Monaten mit schwächelnden Absätzen seiner Spielgeräte zu kämpfen hatte, könnte der Konkurrenz also wieder mal mehrere Schritte voraus sein.

Schon die Wii war eine echte Innovation. Mit ihr erwischte Nintendo die Rivalen auf dem falschen Fuß und eroberte die Herzen der Spielgemeinde im Sturm. Bis heute ist die Wii klarer Marktführer vor Sonys PS3 und Microsofts Xbox 360, die zwar technisch hochgerüstet sind, aber in Sachen Bewegungssteuerungs-Technologie hinterherrennen. Am 15. September startet Sony in Europa "Move" - ein Komplettpaket mit Controller, "PlayStation Eye"-Kamera und einem Sportspiel kostet 100 Dollar. Microsofts Bewegungssteuerung "Kinect" kommt im November auf den Markt und soll mit Zubehör rund 150 Dollar kosten. Zu spät, sagen Branchenkenner, die ihre Zweifel haben, ob sich die Zielgruppe neben einer Wii noch eine weitere Konsole ins Haus holt.

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  • 27.05.2012 12:17
    Wie nonchalant Anke Engelke die Punktvergabe zu einer friedlichen aber unmissverständlichen Botschaft an die Machthaber in Aserbejdschan genutzt hat, das straft alle scheinheiligen Boykott-Aufrufe... mehr...
  • 27.05.2012 12:11
     meint zu:
    Es ist doch blendendes Entertainment, was der Grandprixeurovisondelachanson da jedes Jahr liefert, inklusive so schöner Einblicke in die Landesarroganzien wie die exklusiv von Frankreich vorgeführte... mehr...
  • 27.05.2012 01:41
     meint zu:
    M.E. sind das nur Schattenkämpfe... Der Datenschutz wird nur vorgeschoben, denn der Staat ist ebenso interessiert an den Daten seiner Bürger wie Facebook an denen seiner Nutzer. Und da können sich... mehr...
  • 25.05.2012 17:46
     meint zu:
    OMG ! sowas kennen die Babys schon ; welchem Baby-Nahrungs-Hersteller gefällt das nicht ? mehr...
  • 25.05.2012 16:08
     meint zu:
    Hallo, es ist ESC-Wochende, so eine miesepetrige Nachricht hätte mindestens bis Dienstag in der Schublade liegen bleiben können. mehr...

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