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Mobile 3.0 in der Gunst der Landesmedienanstalten
Mobile 3.0 hat einen weitere Hürde im Rennen um die Rechte für Handy-TV in Deutschland genommen. Das Joint Venture von Neva Media und MFD Mobiles Fernsehen Deutschland hat am 15. Januar den Zuschlag der Landesmedienanstalten erhalten. Die noch erforderlichen Vereinbarungen mit technischen Dienstleistern und den Vermarktern sollen in den nächsten Wochen abgeschlossen werden, die Einzelgenehmigungen durch jede Medienanstalt in den Ländern sollen noch vor der Fußball-EM erteilt werden. Dann müssen noch die Gremien der 14 Landesmedienanstalten nach Landsrecht über die Zuweisung an Mobile 3.0 entscheiden, bevor es spätestens am 1. Juni 2008 los gehen soll. Der Probebetrieb von DVB-H läuft zunächst für drei Jahre. Für den Aufbau des Sendernetzes wird Mobile 3.0 mit Meida&Broadcast zusammenarbeiten. Auf Sender-Seite sind bereits an Bord: ARD, ZDF, RTL, Vox, Sat.1, ProSieben, n24 und n-tv sowie die Hörfunkveranstalter wie Digital 5, bigBuddy und KickFM. An Neva Media sind die Medienkonzerne Hubert Burda Media und Georg von Holtzbrinck beteiligt.
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