Verlage sind Kooperation mit ARD und ZDF nicht abgeneigt
Die Internetableger deutscher Tageszeitungen können sich eine Kooperation mit ARD und ZDF durchaus vorstellen. Das ergab die Studie "Onlinejournalismus 2008", die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in seinem Branchendienst "Medienspiegel" veröffentlicht hat. Demnach würden zwei Drittel der 46 befragten Online-Redaktionen Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen in ihr Angebot einbinden. ARD und ZDF hatten einen entsprechenden Vorschlag zur Kooperation gemacht, nachdem Verlage und Privatsender gegen die Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender Sturm gelaufen waren. Als erster hat die WAZ-Gruppe Nägel mit Köpfen gemacht: Das Unternehmen steht nach eigenen Angaben kurz vor dem Abschluss von Verhandlungen mit dem WDR (kress.de vom 1. Februar 2008). Die Studie ergab ferner, dass Bewegtbild bereits ein fester Bestandteil der meisten Online-Angebote ist. Weit verbreitet sind mittlerweile auch Web 2.0-Applikationen wie Votings oder eigene Online-Communitys.
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