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Monty spricht mit Redakteuren
Mecom-Chef David Montgomery (Foto) setzte sich am vergangenen Montagabend mit dem neu formierten Redaktionsausschuss der "Berliner Zeitung" zusammen. Fast zwei Stunden habe er mit Thomas Rogalla, Regine Zylka und Sabine Rennefanz gesprochen, die dem Zeitungschef eine Liste mit den Abgängen in der Redaktion präsentierten. Ein wenig verwundert soll der Zeitungs-Magnat schon gewesen sein, als er hörte, dass auf einem Großteil der Redaktionscomputer wegen veralteter Browser weder YouTube noch Myspace aufzurufen sind. Der Nordire predigt bekanntlich, dass sich die Zeitungsredakteure auf das Internet-Zeitalter vorbereiten müssen. Dennoch: "Sachlich“ sei das Gespräch verlaufen, heißt es am Alexanderplatz. Verkaufen werde er den Berliner Verlag aber sicher nicht, habe Montgomery gesagt. In einem offenen Brief hatten die Redakteure gefordert, den Verlag wieder zum Verkauf zu stellen, wenn der Mecom-Chef keine "langfristige und publizistisch kohärente Geschäftsstrategie“ vorlegen könne (kress.de vom 14. Februar 2008). Auch am von Mitarbeitern heftig gescholtenen Josef Depenbrock wird Montgomery festhalten.
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