07.04.2008  12:00

Forscher sagen Stasi-Überprüfung bei der "Berliner Zeitung" ab.

Forscher wollen nicht bei der "Berliner Zeitung" schnüffeln

Der Forschungsverband SED Staat an der Freien Universität Berlin will die Redaktion der "Berliner Zeitung" nicht auf mögliche frühere Stasi-Kontakte überprüfen. Es bestünden zeitliche und methodische Bedenken so der Verband gegenüber der "FAS". Zwei leitende Redakteure der "Berliner Zeitung" hatten vor einigen Tagen ihre Spitzeltätigkeit für die Stasi offenbart. Daraufhin sagte Chefredakteur Josef Depenbrock eine lückenlose Aufklärung zu (kress.de vom 2. April 2008 ). Die beauftragten Wissenschaftler sollten Akteneinsicht bei der Stasi-Unterlagenbehörde beantragen. Die Chefin der Behörde, Marianne Birthler, rechnet sogar damit, dass künftig weitere Verstrickungen ostdeutscher Journalisten aufgedeckt werden. Westdeutsche Verlage hätten bei der Übernahme von DDR-Zeitungen oft recht leichtfertig gehandelt, so Birthler. "Fragen nach der Vergangenheit wurden selten gestellt."

Sie möchten weiterlesen und kommentieren?

Dieser Newseintrag ist älter als 30 Tage und daher nur für Abonnenten des kressreport zugänglich. Wenn Sie den Artikel ganz lesen und uneingeschränkten Zugang zu unserem Archiv haben wollen,  hinterlegen Sie doch bitte im Kontrollzentrum Ihre Abonummer unter dem Punkt "Archivzugang freischalten". Dort können Sie nun Ihre Abonummer eintragen und unser XXL-Archiv, das bis ins Jahr 1966 zurückreicht, steht Ihnen offen.

Hier geht's zum Kontrollzentrum ...

kressreport abonnieren

Log In


 

Ich habe mein Passwort vergessen

Noch kein Zugang?

Hier geht's zur kostenlosen Registrierung ...

kressFrage

Hält die tägliche Sportzeitung "Der Sport-Tag" bis zur WM in Südafrika durch?

 

kressFrage

Hält die tägliche Sportzeitung "Der Sport-Tag" bis zur WM in Südafrika durch?

 

Wahlkabine

Ihre Lieblings "Tatort" Ermittler: