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Fritz Raff zum Onlinestreit:
Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff (Foto), 60, hat sich erneut geäußert im Streit um die Online-Aktivitäten von ARD und ZDF. Er plädiert für eine flexible Verweildauerregelung - sprich: möglichst viele Inhalte sollen auch langfristig abrufbar sein. Der Entwurf zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag sieht allerdings vor, dass die Online-Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen nur sieben Tage im Netz verfügbar sein sollen - große Sportereignisse wie Fußball-EM und Olympische Spiele gar nur 24 Stunden. Besonders bei Angeboten aus Bildung, Kultur und Information sei eine zeitliche Beschränkung nicht nachvollziehbar: "Gerade jungen Nutzern, die z.B. Material für Referate im Internet suchen, könnten die Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunks dauerhaft nützen", so Raff. Auch beim Thema Unterhaltung wettert Raff gegen eine Beschränkung.
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