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Vodafone: Vom Feldweg zur Datenautobahn
Fitz Joussen, Chef von Vodafone-Deutschland, bietet sich in der "FAZ" (Montagsausgabe) als Retter der mit DSL unterversorgten ländlichen Gebiete an. Dazu will er die so genannte "Digitale Dividende" nutzen: Nachdem das terrestrische Fernsehen auf DVB-T umgestellt wurde, kommen die Sender mit einem geringeren Frequenzspektrum aus. Die freigewordenen Frequenzen, die nun neu verteilt werden können, bezeichnet man als "Digitale Dividende". Bei deren Vergabe haben jedoch auch die Länder weitreichendes Mitspracherecht. Momentan ist noch offen, ob die freien Frequenzen für noch mehr Fernsehen oder den Ausbau des Breitbandinternets verwendet werden. Mobilfunkunternehmen könnten ländliche Gebiete mit wenigen Basisstationen großflächig und günstig abdecken, da es sich um langwellige Frequenzen handelt. Genau dies beabsichtigt Vodafone. Im Gespräch mit der "FAZ" schlägt Joussen eine Auktion der Frequenzen vor, gekoppelt an die Verpflichtung, zügig die Gebiete zu versorgen.
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