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E-Plus: Kohle mit Werbung, nicht mit Daten
Der Mobilfunkanbieter E-Plus sieht das Heil der Branche nicht im mobilen Internet. Die deutsche KPN-Tochter will daher nur selektiv in den entsprechenden Netzausbau investieren, erklärte der E-Plus-Chef Thorsten Dirks dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). So wird es den Datenturbo HSDPA vor allem in Universitätsstädten geben, denn Studenten würden vermehrt mobil auf das Internet zugreifen. "Der große Fehler unserer Branche bei Daten bestand darin, dass alle von Milliarden-Umsätzen geträumt haben", meint Dirks. Diese wird es aber nicht geben. Diethard Bühler von der Unternehmensberatung Arthur D. Little sieht dies ähnlich: "Die Welt liebt Flatrates." Der Umsatz steigt bei diesem Tarifmodell jedoch nicht parallel zur zunehmenden Nutzung. Sinkende Einnahmen aus der Telefonie lassen sich also nicht durch Einnahmen aus der Datennutzung ausgleichen. Ein Zubrot will E-Plus daher mit Werbung verdienen: Als Bildschirmschoner auf dem Handy-Display, in der SMS zum Telefonguthaben oder bei Anrufen auf der Mailbox. Im Gegenzug bekommt der Nutzer Gratis-SMS oder Spiele.
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