Bunny-Blatt zeigt Raubkopierern die Zähne
Der deutsche "Playboy" geht juristisch gegen die illegale Weiterverbreitung seiner Inhalte im Web vor. "Wir haben gerade Strafanzeige gegen mehrere Personen gestellt, die unsere Bilder kopiert und auf anderen Boards kostenlos zur Verfügung gestellt haben", sagte Chefredakteur Stefan Schmortte (Foto), 47, im kress-Interview. Das Bunny-Blatt litt zuletzt unter sinkenden Auflagen, doch Schmortte rechnet fürs vierte Quartal mit einer Besserung und will seinem Kurs treu bleiben: "Prinzipiell würde ich sagen, dass der 'Playboy' von heute besser ist als der vor drei Jahren. Unser Layout ist besser, die Qualität von Fotos und Geschichten ebenfalls." Schmortte hat seinen eigenen Kopf - das zeigt auch seine Einschätzung von "Playboy"-Begründer Hugh Hefner: "Ich finde die Lebensleistung des Mannes enorm - nicht nur wegen der wirtschaftlichen Leistung: Es ist wunderbar, welche Illustratoren, Fotografen und Autoren er an sich gebunden hat. Es ist eine andere Frage, ob es heute noch einem modernen Männerbild entspricht, sich mit einem Pyjama und drei Blondinen vor die Kamera zu setzen." Weitere An- und Einsichten von Stefan Schmortte lesen Abonnenten im kressreport 20/08.
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