25.11.2008  12:00

Milliarden-Prozess gegen Deutsche Bank: Erster Dämpfer für Kirch.

Milliarden-Prozess gegen Deutsche Bank:

 

Kirch blamiert sich vor Gericht

In einem der größten Prozesse der deutschen Wirtschaftsgeschichte hat der Medienunternehmer Leo Kirch (82, Foto links) die Deutsche Bank am Dienstag auf Schadenersatz für die Pleite seiner Firmengruppe verklagt (kress.de vom 5. Juli 2008). Es geht dabei um mehr als 3 Mrd Euro. Die Insolvenz im Jahr 2002 sei durch eine Äußerung des Ex-Deutsche Bank-Chefs Rolf Breuer (Foto rechts) ausgelöst worden, argumentierten die Kirch-Anwälte in dem Verfahren vor dem Landgericht München. Die Vorsitzende Richterin Brigitte Pecher verpasste dem Kirch-Lager jedoch zum Auftakt  einen Dämpfer: Sie hege deutliche Zweifel daran, ob die von Kirch eigens für Schadenersatzansprüche konstruierte Firma KGL Pool seriös sei. "Wir stehen der Sache wirklich skeptisch gegenüber", so Pecher.  Die KGL sei nur mit einer dünnen Kapitaldecke ausgestattet und könne daher im Falle einer Niederlage Kirchs nicht für die Prozesskosten aufkommen. In einem zweiten Prozess kam es für Kirch & Co. noch dicker: Kirchs Anwälte zogen wegen eines Rechenfehlers eine Schadenersatzforderung von über 1,1 Mrd Euro zurück. Pecher wies den Fall daraufhin ab. Sichtlich irritiert sagte sie zu den Vertretern Kirchs: "Man kann doch nicht so in eine Verhandlung gehen."

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  • 09.02.2010 11:18
     meint zu:
    Das ist eine spannende Meldung! Ohne eine tiefergehende Integration in Google könnte es twitter schwer haben sich noch zu behaupten. Google hat die idealsten Vorausssetzungen zur Verbreitung und... mehr...
  • 09.02.2010 00:03
     meint zu:
    Dieses Ergebnis ist meiner Meinung nach nicht verwunderlich, denn im Gegensatz zu Google AdSense und Co. ist die Werbung auf Facebook sehr viel zielgerichteter. Das ergibt sich aus den Learnings und... mehr...
  • 08.02.2010 13:56
     meint zu:
    Achja, ein Vermarkter der Tageszeitungen lässt sich in Umfragen beweisen, dass sich auch im Internet Nachrichten besonders gut als Werbeumfeld eignet. Solche Studien sind weder glaubwürdig noch... mehr...
  • 08.02.2010 11:31
     meint zu:
    Kann Frau Eichhorn nur zustimmen: Das Spannungsfeld zwischen einem Hurricane-Surfenden Mann und einem Hauserber (!) in einem Dorf (!) scheint mir zu groß um wirklich als Argument relevant zu sein. ... mehr...
  • 05.02.2010 22:19
     meint zu:
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