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"Spiegel": ARD rechnet mit kräftigen Überschüssen
Die ARD-Anstalten rechnen für die abgelaufene Gebührenperiode 2005 bis 2008 mit einem satten Plus in der Kasse: Nach internen Schätzungen beträgt der Überschuss rund 493 Mio Euro, so der "Spiegel" in einer Vorabmeldung. 195 Mio Euro entfallen der Meldung zufolge allein auf den SWR. Eine endgültige Bilanz liege allerdings erst in den nächsten Monaten vor, einzelne Anstalten blieben bei den Einnahmen dagegen hinter ihren Erwartungen zurück. Hintergrund: Vor allem RBB und MDR waren in der Vergangenheit durch Haushaltslöcher (kress.de vom 29. Juni 2008), Stellenkürzungen und Einschnitte ins Programm (kress.de vom 21. Mai 2008) aufgefallen. Mit dem Wegzug von Bevölkerungsteilen aus dem Osten sowie einer schwachen Einkommensbasis, sinkt in deren Verbreitungsgebiet die Zahl der Gebührenzahler. Mit Bettelanfragen nach einem stärkeren Finanzausgleich waren die Ost-Anstalten bei ihren West-Kollegen bisher aber immer abgeblitzt. Zum 1. Januar erhöhten ARD und ZDF die monatlichen Rundfunkgebühren um 95 Cent. Grund: Erwartete Einnahmeausfälle (kress.de vom 22. Januar 2008).
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