IMAGE###||###
19.02.2009  12:00

Werberat verschärft Regeln für Alkoholwerbung.

Werberat verschärft Regeln für Alkoholwerbung

Deutscher WerberatAlkoholwirtschaft, Handel, Agenturen und Medien haben die freiwilligen Verhaltensregeln des Deutschen Werberats für Alkoholwerbung erweitert. Damit gehe man einen großen Schritt auf die Kritiker der Werbeselbstkontrolle zu, so der Werberat. Die Regeln zielen vornehmlich auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen ab: Sie sollen nicht zum Alkoholkonsum aufgefordert werden, zudem soll keine Alkoholwerbung in Medien erscheinen, deren redaktioneller Teil sich mehrheitlich an Kinder oder Jugendliche richtet. Werbung für alkoholische Getränke soll außerdem nicht den Anschein erwecken, dass Alkohol Krankheiten oder psychosoziale Konflikte lösen oder mindern oder die körperliche Leistungsfähigkeit steigern könnte. Auch Trikot-Werbung und Sponsoring sollen unterbleiben, wenn die Sportereignisse im direkten Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen stehen, Alkoholkonsumenten in der Werbung müssen eindeutig junge Erwachsene sein. Die Bewerbung von so genannten "Flat-Rate-Partys" ist zwar nicht direkt verboten, soll aber nicht erkennbar auf verantwortungslosen Konsum abzielen. Die erweiterten Regeln gelten ab dem 1. April. Bei Verstößen können sich Institutionen und Bürger beim Werberat beschweren. Die Beteiligten wollen mit den verschärften Regeln einer staatlichen Beschränkung der Alkoholwerbung vorgreifen, wie es sie für die Tabakwerbung bereits gibt. Kritiker der freiwilligen Selbstkontrolle, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, verlangen jedoch weitreichendere Beschränkungen. Bätzing schlug bei einer Fachtagung im September 2008 u.a. vor, Alkoholwerbung im TV nur noch nach 20 Uhr zu zeigen (kress.de vom 25. September 2008). Medien, Handel und Werber hatten zuvor bereits in Positionspapieren gegen Werbeverbote protestiert (kress.de vom 15. September 2008).

Sie möchten weiterlesen und kommentieren?

Dieser Newseintrag ist älter als 30 Tage und daher nur für Abonnenten des kressreport zugänglich. Wenn Sie den Artikel ganz lesen und uneingeschränkten Zugang zu unserem Archiv haben wollen,  hinterlegen Sie doch bitte im Kontrollzentrum Ihre Abonummer unter dem Punkt "Archivzugang freischalten". Dort können Sie nun Ihre Abonummer eintragen und unser XXL-Archiv, das bis ins Jahr 1966 zurückreicht, steht Ihnen offen.

Hier geht's zum Kontrollzentrum ...

kressreport abonnieren

Log In


 

Ich habe mein Passwort vergessen

Noch kein Zugang?

Hier geht's zur kostenlosen Registrierung ...

Noch kein kresskopf?

Sie arbeiten in der Medien- und Kommunikationsbranche? Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.de und legen in der Personen-Datenbank kressköpfe ein Profil an. Ihren Köpfe-Eintrag können sie mit einem Passwort bequem selbst pflegen.

Newsletter bestellen?

Wichtig statt flüchtig! Wir verschicken einmal am Tag den kressexpress mit allen relevanten Meldungen aus der Print-, TV-, Digital- und Werbewelt. Schnell, schneller, kressblitz! Der kressblitz versorgt Sie mehrmals täglich mit den breaking news der Branche. Ihnen entgeht also ab sofort nichts mehr.

  • 27.05.2012 12:17
    Wie nonchalant Anke Engelke die Punktvergabe zu einer friedlichen aber unmissverständlichen Botschaft an die Machthaber in Aserbejdschan genutzt hat, das straft alle scheinheiligen Boykott-Aufrufe... mehr...
  • 27.05.2012 12:11
     meint zu:
    Es ist doch blendendes Entertainment, was der Grandprixeurovisondelachanson da jedes Jahr liefert, inklusive so schöner Einblicke in die Landesarroganzien wie die exklusiv von Frankreich vorgeführte... mehr...
  • 27.05.2012 01:41
     meint zu:
    M.E. sind das nur Schattenkämpfe... Der Datenschutz wird nur vorgeschoben, denn der Staat ist ebenso interessiert an den Daten seiner Bürger wie Facebook an denen seiner Nutzer. Und da können sich... mehr...
  • 25.05.2012 17:46
     meint zu:
    OMG ! sowas kennen die Babys schon ; welchem Baby-Nahrungs-Hersteller gefällt das nicht ? mehr...
  • 25.05.2012 16:08
     meint zu:
    Hallo, es ist ESC-Wochende, so eine miesepetrige Nachricht hätte mindestens bis Dienstag in der Schublade liegen bleiben können. mehr...