Bauer will "tina" zur "emotionalen Qualitätsführerin" machen
Sabine Fäth (Foto), seit September 2008 Chefredakteurin der "tina", greift durch: Sie hat die Frauenzeitschrift aus dem Hause Bauer nach und nach überarbeitet. Dazu gehören eine opulentere Optik, eine neue Typografie, weichere Farben sowie neue Rubriken. "tina", bereits jetzt das Schwergewicht unter Bauers Women Weeklies, soll als "emotionale Qualitätsführerin" die Kioske erobern. Langfristiges Ziel von Verlagsgeschäftsführer Jörg Hausendorf ist das Herausarbeiten spezifischer Kernkompetenzen der Frauentitel "tina", "Bella", "Laura" und "Alles für die Frau" - in der Hoffnung, dass die Leserinnen so zu mehreren Bauer-Titeln greifen. Zudem will der Verlag das Lizenzgeschäft ausbauen, geplant sind Bücher, CDs und DVDs. Die Veränderungen sollen bis Mitte 2009 abgeschlossen sein, sie werden von allerhand Marketingmaßnahmen begleitet, etwa einer Kooperation mit dem Sat.1-Frühstücksfernsehen. Das Interview mit Fäth und Hausendorf zu Bauers Plänen mit der "tina" lesen Abonnenten des gedruckten kressreport in der aktuellen Ausgabe 4/2009, die am 20. Februar erscheint.
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