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24.02.2009  12:00

Twitter bleibt solo.

Twitter bleibt solo

Der Micro-Blogging-Dienst Twitter will eigenständig weitermachen, so Mitgründer Biz Stone in einem "FAZ"-Interview. Zuletzt wurde spekuliert, dass Google den aktuellen Shootingstar des Internets kaufen könnte. Selbst der Suchgigant habe dies als abwegig bezeichnet. Das soziale Netzwerk Facebook soll bereits damit gescheitert sein, Twitter zu übernehmen. Twitter wäre dabei mit rund 500 Mio Dollar bewertet worden. "Unser Ziel ist ein starkes, unabhängiges Unternehmen um das Twitter-Konzept herum zu bauen", sagte Stone. Im vergangenen Jahr sei die Nutzerzahl um 900% auf etwa sechs Mio gewachsen; genaue Zahlen gebe Twitter aber nicht bekannt. "Deutschland ist für Twitter das viertgrößte Land außerhalb der Vereinigten Staaten", so Stone. Trotz vieler Mitglieder macht Twitter kaum Umsatz und arbeitet daher noch mit Verlust. Momentan erhält Twitter noch reichlich Unterstützung von seinen Investoren: Mitte Februar schossen diese 35 Mio Dollar zu (kress.de vom 14. Februar 2009). "Erste Ideen, um Umsatz zu erzielen, sind Mehrwertdienste, zum Beispiel für Unternehmen, die Twitter für ihre Zwecke nutzen", sagte Stone. Der aktuelle Dienst solle aber für private und gewerbliche Nutzer kostenlos bleiben. Aktuell tue sich viel hinter den Kulissen: Die Effizienz des Netzwerks werde gesteigert und die Suche solle prominenter platziert werden. Mit der Integration von Facebook Connect wird Twitter näher an Facebook rücken - einen Einführungstermin nannte Stone gegenüber der "FAZ" jedoch nicht.

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