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Sat.1: 32 von 222 packen Koffer für Unterföhring
Lediglich 32 von 222 betroffenen Berliner Sat.1-Mitarbeitern ziehen mit dem Sender in die ProSiebenSat.1-Zentrale nach Unterföhring. Das räumte TV-Deutschland-Vorstand Andreas Bartl (Foto) in einem Interview mit dem "Focus" ein. Die übrigen Angestellten erhalten Abfindungen in Höhe von bis zu 400.000 Euro. "Es ist alles in dem Rahmen geblieben, den wir uns vorgestellt haben", so Bartl. Indes könne er die Rahmenbedingungen ebenso wenig ändern wie den Aktienkurs. Er wolle sich daher aufs Fernsehen-Machen konzentrieren. Offenbar denkt er dabei auch an weitere deutsche TV-Serienproduktionen - obwohl sich diese in jüngerer Zeit oftmals als Quotengift entpuppten (wie zuletzt "Klinik am Alex"): "Das ist eine Herausforderung für die gesamte Fernsehindustrie", sagte Bartl. "Ich glaube nicht an die These, dass die junge Generation nur noch amerikanische Serien mag." Derweil wird der Sat.1-Umbau und -Umzug in Berlin von öffentlichkeitswirksamen Protesten seitens der Mitarbeiter begleitet (kress,de vom 25. Februar 2009).
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