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Mecom Group verschiebt Hauptversammlung
Die Hauptversammlung der britischen Mecom Group findet am 23. März und nicht wie geplant am 9. März statt. Die außerordentliche Versammlung soll über den Verkauf der Mecom-Verlage in Deutschland (Berliner Verlag, "Hamburger Morgenpost", kress.de vom 11. Februar 2009) und Norwegen abstimmen. Alasdair Locke, Chairman der finanziell in Schieflage geratenen Mecom Group, geht von einer Zustimmung der Shareholder aus. Die Verkäufe würden Mecom ermöglichen, konstruktive Gespräche mit den Gläubigern zu führen. So werden allein im April 30,6 Mio Pfund fällig, die an die Finanzinvestoren VSS zu zahlen sind, mit denen man einst Ende 2005 den Berliner Verlag gekauft hatte. Die Gesamtschulden von Mecom belaufen sich auf über 600 Mio Euro. Mecom-CEO David Montgomery (Foto) geht davon aus, dass der Verkauf der Verlage in Berlin und Hamburg an die Kölner Mediengruppe DuMont, beziehungsweise deren Eden Holding, Ende März abgeschlossen ist.
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