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Karl-Heinz Ruch über die Zukunft der "taz":
"Hoffentlich geht die Krise weiter"
Die "taz" wird 30. Nach einer Reihe von Rettungsaktionen in den 90ern steht die Tageszeitung heute gut da, sagt Karl-Heinz Ruch (Foto), der seit Gründung an Bord ist und die Geschäfte des Verlags führt. "Man muss fast zynisch sagen: Hoffentlich geht die Krise weiter", so Ruch im kress-Interview. Das Leserinteresse an der "taz" sei hoch, die Zahl der Abos steige und sogar die (traditionell niedrigen) Anzeigenumsätze nähmen im Augenblick zu. In diese Situation hinein kommt die "taz" am 18. April mit einem Komplett-Relaunch und der "sonntaz", einem 20-seitigen Ausblick auf die Woche, die Teil der Samstagausgabe ist (kress.de vom 1. April 2009). Die Strategie: Mindestens 3.000 neue Käufer am Kiosk gewinnen. Zielgruppe sind Leser der Online-"taz" und Kurzzeitabonnenten, die sich die Zeitung nur unregelmäßig leisten. Der Preis für die Samstagausgabe steigt von 1,90 auf 2,30 Euro. Auch treue Abonnenten müssen sich auf Veränderungen gefasst machen: Das Logo "tageszeitung" ist künftig invers - nicht mehr rot auf weiß, sondern weiß auf rot. Mehr über die "taz" - umblättern oder den kompletten Artikel im kressreport 07/2009 lesen.
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