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Top-50-Medienkonzerne: Time Warner vorne, Bertelsmann auf Platz 7
Die Umsätze der 50 weltweit größten Medienfirmen stagnieren nahezu: Im Jahr 2008 erwirtschafteten die Konzerne insgesamt 362,03 Mrd Euro nach 360,88 Mrd Euro im Vorjahr. Das geht aus einer Rangliste des Berliner Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik hervor. Anführer des Rankings ist der US-Medienriese TimeWarner mit 31,9 Mrd Euro, 1,8 Mrd Euro weniger als 2007. Auf den Plätzen folgen: Walt Disney (25,7 Mrd), die Kabelfirma Comcast (23,3 Mrd), News Corp. (22,4 Mrd, u.a. Fox, "MySpace", Premiere) und Viacom/CBS (19,4 Mrd, u.a. MTV Networks). Als größter deutscher Konzern liegt Bertelsmann (RTL, Gruner + Jahr) mit 16,1 Mrd Euro auf Platz 7 nach einem 6. Platz im Jahr 2007. Ansonsten: Die ARD (6,1 Mrd) sicherte sich Platz 17 (als weltgrößter öffentlich-rechtlicher Senderverbund noch vor der BBC). Auf den hinteren Rängen: ProSiebenSat.1 (Platz 39), Axel Springer (Platz 44), Holtzbrinck (Platz 48) und Hubert Burda Media (Platz 50). Instituts-Chef Lutz Hachmeister macht aber nicht nur die Konjunktur für die Stagnation verantwortlich: "Vielmehr kommen der technologische Wandel, die ökonomischen Umwälzungen und eine Identitätskrise zusammen." Letztere erschüttere das Selbstverständnis der Konzerne und zwinge sie zurück in die Produzentenrolle.
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