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Verlage fordern Leistungsschutzrecht:
"Google muss Spielregeln akzeptieren"
Auf dem Internationalen Mediendialog in Hamburg demonstrierten deutsche Großverlage am Montag, 8. Juni, Geschlossenheit gegen den Diebstahl geistigen Eigentums im Internet. Die Verlagshäuser Axel Springer AG, Bauer Media Group, Ganske Verlagsgruppe, Gruner + Jahr, Spiegel-Verlag, Zeit-Verlag sowie die dpa legten eine gemeinsame Resolution gegen die Internet-Piraterie vor. Darin fordern sie vom Gesetzgeber ein Leistungsschutzrecht für die Presse. Die Idee eines Leistungsschutzrechts spukt seit Ende 2008 in der Branche herum - ebenso wie eine mögliche staatliche Subvention der Presse. Letzteres lehnen die meisten Verleger ab: "Lieber gar keine Presse als eine staatlich subventionierte. Gerade weil wir keine Subventionen wollen, benötigen wir Unterstützung beim Schutz des geistigen Eigentums", sagte Springer -Chef Mathias Döpfner (Foto). Ein Leistungsschutzrecht sei bereits auf bestem Wege einer Umsetzung, seine strategische Bedeutung kaum zu überschätzen: "Denn das Copyright ist der Copypreis der Zukunft", so Döpfner. Welchen konkreten Nutzen Döpfner im rechtlichen Schutz sieht - umblättern.
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