29.06.2009  12:00

"Schleichende Enteignung": Burda plädiert für Leistungsschutzrecht.

"Schleichende Enteignung":

Burda plädiert für Leistungsschutzrecht

Hubert BurdaVerleger Hubert Burda (Foto) plädiert in der "FAZ" (Dienstagsausgabe) für ein erweitertes Leistungsschutzrecht für Verlage im Internet. Werbung im Netz funktioniere zwar, doch seien die Suchmaschinen die größten Nutznießer der Werbeinvestitionen. Für Verlage bliebe schlicht zu wenig übrig: Es bleibe "zu konstatieren, dass dies kein tragfähiges Geschäftsmodell für journalistische Qualität im Internet ist", so Burda. Wer die Leistung anderer nutze - wie Suchmaschinen, die auf journalistische Inhalte verlinken - müsse auch dafür bezahlen. "Sonst sehen wir der schleichenden Enteignung der Inhalte-Produzenten tatenlos zu", sagt Burda. Bei seinen Forderungen geht Burda noch über jene der "Hamburger Erklärung" hinaus, welche die deutschen Verlage anlässlich des Internationalen Mediendialogs in Hamburg verabschiedet hatten - umblättern!xxxx

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