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"taz" boykottiert Leichtathletik-WM in Berlin
Die Berliner "Tageszeitung" ("taz") boykottiert die Leichtathletik-Weltmeisterschaft, die ab dem 15. August in Berlin ausgetragen wird. Die Zeitung will auf Berichterstattung verzichten und protestiert gegen "rechtswidrige Auflagen", die Journalisten dazu zwingen würden, für eine Akkreditierung einem Personencheck zuzustimmen. Dafür würden Infos von Polizei, Verfassungsschutz und BND herangezogen und anschließend auch Privatunternehmen und dem aktuell verantwortlichen Berlin Organising Committee ohne Rechtsgrundlage zugänglich gemacht. Die "taz" betrachtet das Vorgehen als "massiven Eingriff in das Gebot der Pressefreiheit": "Diese so genannten Zuverlässigkeitsprüfungen sind ein weiterer Beleg dafür, dass unter dem Deckmäntelchen Sicherheit die Rechte von JournalistInnen immer weiter eingeschränkt werden".
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