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Angeschlagene Kabel-Firma Tele Columbus erhält Gnadenfrist
Der hoch verschuldete Kabelnetzbetreiber Tele Columbus erhält offenbar eine Gnadenfrist, um seine Verbindlichkeiten neu zu ordnen. Laut "FTD" steht Tele Columbus vor der Einigung über ein Schuldenmoratorium: Schon am Mittwoch soll dazu ein entsprechendes Stillhalteabkommen mit den rund 50 direkten Kreditgebern des Unternehmens unterzeichnet werden, schreibt die "FTD" und beruft sich dabei auf Bankenkreise. Das Schuldenmoratorium werde das zum Kabelkonzern Escaline-Orion gehörende Unternehmen aus der Insolvenzgefahr bringen. Mit der Zinsstundung soll Tele Columbus bis Februar stabilisiert sein. Nicht einbezogen in das Moratorium sei die börsennotierte Tele-Columbus-Schwester Primacom, die bislang ihren Verpflichtungen nachkomme. Auch die angeschlagene Konzernmutter Escaline aus Luxemburg, die vom britischen Finanzinvestor Scott Lanphere beherrscht wird, falle nicht unter die Vereinbarung. Hintergrund: Im Juli musste bei Tele Columbus der Chef, Markus Schmid, seine Sachen packen. Die Gläubiger-Banken hatten ihm offenbar die Sanierung des Unternehmens nicht zugetraut. Seit dem sitzt Michael Buhl übergangsweise auf dem Chefposten (kress.de vom 16. Juli 2009).
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