Wolf Bauer

Produzent
UFA GmbH

Dianastraße 21
14482 Potsdam
Deutschland

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http://www.UFA.de

T: +49 331 7060-0
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Berufsweg

1950 in Stuttgart geboren, studierte Wolf Bauer Publizistik und Kunstgeschichte an den Universitäten in München und Berlin. Er arbeitete ab 1976 zunächst als Autor von politischen Magazin-Beiträgen für die ZDF-Sendung „Kennzeichen D“. 1980 kam Wolf Bauer als Redakteur und Producer zur UFA Film- und Fernsehproduktion und ist seit 1991 Produzent und Vorsitzender der Geschäftsführung der UFA. Seit Gründung der FremantleMedia im Jahre 2000 ist er überdies Board Member des weltweit tätigen Produktionsunternehmens. Die FremantleMedia ist der internationale Produktionsarm der RTL Group, zu dem auch die UFA gehört.

Unter der Führung von Wolf Bauer entwickelte sich die UFA zu einer leistungsstarken Produktionsgruppe, die in den vergangenen Jahren ihre Marktführerschaft in Deutschland als Inhaltekreateur kontinuierlich ausgebaut hat.

Wolf Bauer produzierte seit 1980 über 80 TV-Movies, darunter „Der Snob“ (ZDF, 1983, Regie: Wolfgang Staudte), „Das Haus am Watt“ (ZDF, 1989, Regie: Sigi Rothemund), „Katharina die Große“ (1994, ZDF, Regie: Marvin Chomsky) mit Catherine Zeta-Jones in der Titelrolle, „The Mall“ (1997, Regie: Norberto Barba) und Episoden so erfolgreicher Reihen wie „Ein unvergessliches Wochenende in…“ oder die Verfilmungen von Erzählungen Rosamunde Pilchers. Außerdem produzierte Wolf Bauer acht Spielfilme, darunter „Der Schnüffler“ (1982), „Didi – Der Doppelgänger“ (1983), „Didi und die Rache der Enterbten“ (1984), „Der Experte“.

Überdies ist Wolf Bauer für den Start von über 20 Serien produzentisch verantwortlich. Dazu gehören wöchentlichen Serien für öffentlich rechtliche Sender wie „Detektivbüro Roth“ (1983, WWF), „Der Untermieter“ (1983/1984, ZDF), „Berliner Weiße mit Schuss“ (1984, ZDF) und „Der Millionenerbe“ (1989, ZDF), beide mit Gunther Pfitzmann, oder eine der ersten Sitcoms im deutschen Fernsehen „Die lieben Verwandten“ (1989, WDR) und die erste echte Weekly „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ (1997, RTL). Aber auch tägliche Serien wie „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ (seit 1992, RTL), „Unter uns“ (seit 1994, RTL), „Verbotene Liebe“ (seit 1994, ARD) sowie die ersten in Deutschland produzierten Telenovelas „Bianca – Wege zum Glück“ (2004, ZDF) und „Verliebt in Berlin“ (2005, Sat.1) entstanden unter seiner Führung.

Für UFA Cinema gehörte Wolf Bauer zu den Produzenten von „Teufelskicker“, „Hanni und Nanni“, „Relativitätstheorie der Liebe“ und „Dschungelkind“ sowie aktuell von „Der Medicus“.

Qualifikationen

Wolf Bauer ist seit 2001 Mitglied im Beirat Ost der Deutschen Bank. Gemeinsam mit anderen Produzenten der Interessevertretung „Film 20“ forcierte er mit Erfolg den Aufbau einer Gesamtvertretung der deutschen Produzentenschaft. Das Ergebnis dieser Bemühungen war die Gründung der „Allianz deutscher Produzenten“ im März 2008, deren Gesamtvorstand er bis April 2012 angehörte. Seit 2008 ist Wolf Bauer darüber hinaus Mitglied des Kuratoriums der Bertelsmann Stiftung.

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