Springer richtet zentralen Pool für Agenturen ein.

21.09.2009
 nic
 

Springer richtet zentralen Pool für Agenturen ein Die Axel Springer AG will künftig weniger Werbeagenturen beauftragen und bis Anfang kommenden Jahres einen zentralen Agentur-Pool aus 20 bis 30 Kreativagenturen einrichten. Den 40 Werbeagenturen, die bislang für das Haus tätig sind, habe man bereits vor wenigen Wochen "vorsorglich gekündigt". Springer-Sprecher Christian Garrels bestätigte damit gegenüber kress einen entsprechenden Bericht des "Kontakter". Welche Agenturen dem Pool letztlich angehören werden, sei noch unklar. Man befinde sich derzeit in Gesprächen, so Garrels, allerdings habe man nicht die Absicht "langjährige, vertrauensvolle Agenturbeziehungen" zu kappen. Neben großen Namen will Springer auch kleinere Dienstleister zum Zug kommen lassen. Entscheidend sei vor allem das Votum der einzelnen Abteilungen, die sich künftig nach eigenem Gutdünken aus dem Agentur-Pool bedienen dürfen. Es sei nicht das vorrangige Ziel Kosten zu senken. Stattdessen habe man mehr Flexibilität, mehr Transparenz sowie einen einheitlichen Qualitätsstandard für die Zusammenarbeit mit den Kreativagenturen im Sinn. Die übergreifende Koordination wird der Springer-Vermarkter Axel Springer Media Impact übernehmen, die konkrete Zusammenarbeit zwischen Agentur und der entsprechenden Springer-Sparte oder -Marke läuft direkt. Zu den derzeit 40 Agenturen, die für Springer arbeiten, zählen Jung von Matt ("Bild"), Euro RSCG ("Welt"), Zum goldenen Hirschen ("TV Digital") und kempertrautmann ("Hamburger Abendblatt").

Springer reduziert Agentur-Auswahl und richtet zentralen Pool ein

Die Axel Springer AG will künftig weniger Werbeagenturen beauftragen und bis Anfang kommenden Jahres einen zentralen Agentur-Pool aus 20 bis 30 Kreativagenturen einrichten. Den 40 Werbeagenturen, die bislang für das Haus tätig sind, habe man bereits vor wenigen Wochen "vorsorglich gekündigt". Springer-Sprecher Christian Garrels bestätigte damit gegenüber kress einen entsprechenden Bericht des "Kontakter". Welche Agenturen dem Pool letztlich angehören werden, sei noch unklar. Man befinde sich derzeit in Gesprächen, so Garrels, allerdings habe man nicht die Absicht "langjährige, vertrauensvolle Agenturbeziehungen" zu kappen. Neben großen Namen will Springer auch kleinere Dienstleister zum Zug kommen lassen. Entscheidend sei vor allem das Votum der einzelnen Abteilungen, die sich künftig nach eigenem Gutdünken aus dem Agentur-Pool bedienen dürfen. Es sei nicht das vorrangige Ziel Kosten zu senken. Stattdessen habe man mehr Flexibilität, mehr Transparenz sowie einen einheitlichen Qualitätsstandard für die Zusammenarbeit mit den Kreativagenturen im Sinn. Die übergreifende Koordination wird der Springer-Vermarkter Axel Springer Media Impact übernehmen, die konkrete Zusammenarbeit zwischen Agentur und der entsprechenden Springer-Sparte oder -Marke läuft direkt. Zu den derzeit 40 Agenturen, die für Springer arbeiten, zählen Jung von Matt ("Bild"), Euro RSCG ("Welt"), Zum goldenen Hirschen ("TV Digital") und kempertrautmann ("Hamburger Abendblatt").

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