Klambt lässt die Katze aus dem Sack: Im Februar kommt "Look".

03.11.2009
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Klambt lässt die Katze aus dem Sack:  Im Februar kommt "Look" Nun ist es raus: Der ambitionierte Lifestyle-Titel aus dem Hause Klambt soll "Look" heißen und liegt am 11. Februar 2010 erstmals am Kiosk (Foto: Dummy). Verleger Lars Rose beschreibt das wöchentliche Frauenmagazin als "Hochglanz-Crossover", beackert werden die Themen Style, People und News. Einen achtstelligen Betrag zwischen 10 und 20 Mio Euro lassen sich die Gebrüder Lars und Kai Rose das neue Heft kosten. In Zeiten der Krise ein mutiges Zeichen und eine Bekräftigung der Klambt-Strategie "Print first". Die Inspiration zu "Look" kam Lars Rose auf einer Geschäftsreise in UK beim Durchblättern der dortigen "Gracia". Eine solch schnelllebige Mischung gibt es auf dem deutschen Markt noch nicht, ist Chefredakteur Klaus Dahm überzeugt. Das Heft vereine die "Opulenz eines Monatsmagazins mit der Aktualität eines wöchentlichen News-Magazins". Klambt garantiert eine verkaufte Auflage von 150.000 Exemplaren. Den endgültigen Heftpreis verrät der Verlag noch nicht. Umblättern!

Klambt lässt die Katze aus dem Sack:

 

Im Februar kommt "Look"

Look CoverNun ist es raus: Der ambitionierte Lifestyle-Titel aus dem Hause Klambt trägt den Namen "Look" und liegt am 11. Februar 2010 erstmals am Kiosk. Verleger Lars Rose beschreibt das wöchentliche Frauenmagazin als "Hochglanz-Crossover", beackert werden die Themen Style, People und News. Einen achtstelligen Betrag zwischen 10 und 20 Mio Euro lassen sich die Verleger-Brüder Lars und Kai Rose das neue Heft kosten. In Zeiten der Krise ein mutiges Zeichen und eine Bekräftigung der Klambt-Strategie "Print first". Die Inspiration zu "Look" kam Lars Rose auf einer Geschäftsreise in UK beim Durchblättern der dortigen "Grazia". Eine solch schnelllebige Mischung gebe es auf dem deutschen Markt noch nicht, ist Chefredakteur Klaus Dahm überzeugt. Das Heft vereine die "Opulenz eines Monatsmagazins mit der Aktualität eines wöchentlichen News-Magazins".

 

Klambt garantiert eine verkaufte Auflage von 150.000 Exemplaren. Den endgültigen Heftpreis verrät der Verlag noch nicht. Nach einem Einführungspreis in "üblicher" Höhe (vermutlich 1 Euro) soll sich der Heftpreis bei circa 2 Euro einpendeln. Die Anzeigenpreise stehen dagegen schon fest: 11.500 Euro müssen Anzeigenkunden für eine Seite hinblättern, 23.000 Euro für eine Doppelseite. Kombis mit dem Schwestertitel "OK!" bieten sich an. 

 

Zielgruppe sind "urbane Hedonistas"

 

Als Kernzielgruppe hat Klambt 25- bis 39-jährige berufstätige, städtische Frauen im Visier mit einem Haushaltseinkommen von 2.500 Euro plus - knapp 5 Mio sollen das sein. Die erweiterte Zielgruppe von 20- bis 49-Jährigen umfasse um die 10 Mio. Lars Rose will mit "Look" die Leserinnen von Monats- und 14-tägigen Zeitschriften gewinnen - Leserinnen von "Lea" oder "Welt der Frau" (ebenfalls Klambt) werden wohl eher nicht zu dem neuen Titel greifen. Einen schillernden Namen hat sich Anzeigenchefin Ulrike Geisert auch einfallen lassen - ob sich der Begriff "urbane Hedonistas" im Markt durchsetzt, unklar.

 

Der inhaltliche Kern liegt bei der Mode, das Ressort umfasst um die 40 Seiten des 124-Seiten starken Hefts. Auf dem Cover gibt's Promis, den Hefteinstieg bilden die "Stories der Woche" aus Style, People und News. Daraus ergibt sich eine Themenmischung aus "Sex and the City", Angelina Jolie, Obama und Ehrenmorden. Den Vorteil gegenüber bestehenden Heften sehen Rose und Dahm vor allem in der Schnelligkeit.

 

Der Name "Look" ist nicht neu: Gruner + Jahr stellte seine "Look", ein Zwillingstitel der "Frau im Spiegel" mit weitgehend identischem Inhalt, im Januar 2007 ein (kress.de vom 19. Januar 2007). In England gibt es einen gleichnamigen Titel, der aber nichts mit der deutschen Version zu tun habe, so Rose.

 

Look & Feel von "Gala"

 

Beim Vorstellungstermin in Hamburg gab sich Klambt recht selbstbewusst und ehrgeizig. Den Namen enthüllte Lars Rose mit großem Tamtam zu den Klängen des Roxette-Klassikers "She's got the look", dazu gab's trotz morgendlicher Stunde Champagner. Anzeigenkunden, Agenturvertreter und Fachpresse durften schon mal im Dummy blättern - mussten ihn aber vor dem Gehen wieder abgeben. Look & Feel des Hefts erinnert an die "Gala", die Modestrecken an "InStyle" oder "Maxi". Auf Paparazzi-Fotos verzichtet "Look" weitgehend, was es von "OK!" oder "Intouch" unterscheidet. Letztlich vereint das Magazin von allem etwas und bildet eine Schnittmenge aus Monats- und Wochenzeitschriften - so gesehen ist es tatsächlich etwas Neues.

 

 v.l.n.r.: Christina Gath, Margret Müller, Klaus Dahm, Claudia ten Hoevel, Jesta Brouns

Hintergrund: Klambts Pläne für ein wöchentliches Lifestyle-Magazin waren bereits seit Oktober 2008 bekannt, ursprünglich sollte das Heft im ersten Halbjahr 2009 erscheinen (kress.de vom 11. Oktober 2008). Auch das Redaktionsteam steht schon länger fest (kress.de vom 5. Oktober 2009): Dahms Stellvertreterin ist Claudia ten Hoevel (Foto, 2. v. r.), Art Direktorin ist Jesta Brouns (r.), für Fashion ist Margret Müller (2. v. l.) zuständig, für Beauty Christina Gath (l.). Neben dem Führungsteam arbeiten 26 weitere Mitarbeiter an "Look". Redaktionssitz ist Hamburg, ab 2010 sitzt die "Look"-Redaktion mit den "OK!"-Kollegen in einem Haus. 

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