Steuerhinterziehung bei der SWMH?

03.11.2009
 nk
 

Steuerhinterziehung im Stuttgarter Pressehaus? Staatsanwaltschaft ermittelt In einer Selbstanzeige  erhebt ein ehemaliger Abteilungsleiter schwere Vorwürfe gegen die Druckerei des Pressehauses Stuttgart ("Stuttgarter Zeitung", "Stuttgarter Nachrichten"): Mitarbeiter hätten ihre Überstunden in Form fiktiver Wochenenddienste abgerechnet. So musste das Unternehmen weniger Abgaben an Fiskus und Sozialversicherung zahlen - was den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllen würde. Laut SWR ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Der Verlag habe im September 2009 die Machenschaften bei einer internen Revision selbst als "Fehlbuchungen" entdeckt und dem Abteilungsleiter gekündigt. Dumm nur: Der zeigte sich daraufhin selbst an und brachte das Verlagshaus so in die Bredouille. Richard Rebmann, Geschäftsführer des Pressehauses Stuttgart und der Mehrheitsgesellschafterin SWMH, bestätigt die Ermittlungen in einer Pressemitteilung, das Unternehmen werde die Staatsanwaltanschaft "vollumfänglich" unterstützen. Umblättern!

Steuerhinterziehung im Stuttgarter Pressehaus?

 

Staatsanwaltschaft ermittelt

Pressehaus StuttgartIn einer Selbstanzeige  erhebt ein ehemaliger Abteilungsleiter schwere Vorwürfe gegen die Druckerei des Pressehauses Stuttgart ("Stuttgarter Zeitung", "Stuttgarter Nachrichten"): Mitarbeiter hätten ihre Überstunden in Form fiktiver Wochenenddienste abgerechnet. So musste das Unternehmen weniger Abgaben an Fiskus und Sozialversicherung zahlen - was den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllen würde. Laut SWR ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Der Verlag habe im September 2009 die Machenschaften bei einer internen Revision selbst als "Fehlbuchungen" entdeckt und dem Abteilungsleiter gekündigt. Dumm nur: Der zeigte sich daraufhin selbst an und brachte das Verlagshaus so in die Bredouille. Richard Rebmann, Geschäftsführer des Pressehauses Stuttgart und der Mehrheitsgesellschafterin SWMH, bestätigt die Ermittlungen in einer Pressemitteilung, das Unternehmen werde die Staatsanwaltanschaft "vollumfänglich" unterstützen.

 

Laut SWR war diese Form der Manipulation bereits seit vielen Jahren "ein offenes Geheimnis". Bereits 2002 habe der Betriebsrat darauf hingewiesen, dass es sich dabei aus seiner Sicht um Urkundenfälschung handle.

 

Hintergrund: Steuerliche Nachforderungen würden die SWMH empfindlich treffen: Das Unternehmen hat sich mit der Übernahme der "Süddeutschen Zeitung" vor zwei Jahren überhoben und damit in die Schuldenfalle manövriert (kress.de vom 25. September 2009).

nk

 nk

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.