Machtkampf um Weimer-Nachfolge bei "Cicero".

14.11.2009
 

Machtkampf um Weimer-Nachfolge bei "Cicero" Bei "Cicero", dem Magazin für politische Kultur, tobt offenbar ein Machtkampf. Dies berichtet der "Spiegel" vorab. Stein des Anstoßes sei die künftige Ausrichtung des Blattes nach dem Weggang von Chefredakteur Wolfram Weimer, der schon Anfang 2010 zum "Focus" wechseln könnte (kress.de vom 29. Oktober 2009). Weimer gelte als liberal-konservativ. Mit seinem Abgang könnte es einen Linksschwenk des Ringier-Blattes geben, heißt es im "Spiegel". So gelte vor allem der Publizist Frank A. Meyer, der ein Intimus des Verlegers Michael Ringier sei, als Befürworter einer linksintellektuellen Positionierung. Ringier-Verwaltungsrat und Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel dagegen mache sich für den von Weimer geprägten Weg stark. Derzeit sollen beide ihren Einfluss auf den Verleger ausreizen. Als Namen für das Weimer-Erbe bringt der "Spiegel" Alan Posener von der "Welt am Sonntag" oder Wolfgang Herles, Leiter des ZDF-Kulturmagazins "Aspekte" ins Spiel, diese stünden auf einer internen Liste.

Machtkampf um Weimer-Nachfolge bei "Cicero"

Bei "Cicero", dem Magazin für politische Kultur, tobt offenbar ein Machtkampf. Dies berichtet der "Spiegel" vorab. Stein des Anstoßes sei die künftige Ausrichtung des Blattes nach dem Weggang von Chefredakteur Wolfram Weimer, der schon Anfang 2010 zum "Focus" wechseln könnte (kress.de vom 29. Oktober 2009). Weimer gelte als liberal-konservativ. Mit seinem Abgang könnte es einen Linksschwenk des Ringier-Blattes geben, heißt es im "Spiegel". So gelte vor allem der Publizist Frank A. Meyer, der ein Intimus des Verlegers Michael Ringier sei, als Befürworter einer linksintellektuellen Positionierung. Ringier-Verwaltungsrat und Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel dagegen mache sich für den von Weimer geprägten Weg stark. Derzeit sollen beide ihren Einfluss auf den Verleger ausreizen. Als Namen für das Weimer-Erbe bringt der "Spiegel" Alan Posener von der "Welt am Sonntag" oder Wolfgang Herles, Leiter des ZDF-Kulturmagazins "Aspekte" ins Spiel, diese stünden auf einer internen Liste.

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