Online-Kiosk: Murdoch tut sich mit US-Verlagen zusammen.

07.12.2009
 nic
 

Online-Kiosk: Murdoch tut sich mit US-Verlagen zusammen Rupert Murdoch will im Digital-Geschäft abermals mit gutem Beispiel voran gehen: Laut "FTD" (Montagsausgabe") schraubt der News-Corp.-Chef gemeinsam mit den US-Zeitschriftenverlagen Condé Nast ("Vanity Fair"), Hearst ("Marie Claire"), Time ("Time Magazine") und Meredith ("Better Homes") an einer Online-Vertriebsplattform für digitale Magazine. Das virtuelle Büdchen soll neben einem Archiv auch Videos und Fotos enthalten, die unter den Lesern verschickt werden können. Über den Kiosk hinaus wollen die Koalitionäre laut "FTD" ein Lesegerät entwickeln und ein "stabiles" Redaktionssystem anbieten. Für Werbekunden soll es neue interaktive Werbeformate geben. Kopf der Initiative ist zunächst John Squires, der bei Time für die digitale Strategie verantwortlich zeichnet. Bereits in der vergangenen Woche hatte Hearst seine Plattform "Skiff" präsentiert, über die Leser unkompliziert Presse-Produkte beziehen sollen - vor allem aber selbst bestimmen können, welches Endgerät (Smartphone, E-Reader, Notebook) beliebt. Hintergrund: Per Online-Kiosk versuchen Verlage schwindende Marktanteile aus dem Print-Geschäft zu retten. Reine Online-Angebote lassen sich über Werbung nur schlecht refinanzieren, Murdoch macht sich deshalb für Bezahlmodelle stark. Hierzulande werkelt die Deutsche Post an einem Online-Kiosk für Verlage, zudem hatte zuletzt G+J-Chef Bernd Buchholz entsprechende Pläne geäußert.

Online-Kiosk: Murdoch tut sich mit US-Verlagen zusammen

Rupert Murdoch will im Digital-Geschäft abermals mit gutem Beispiel voran gehen: Laut "FTD" (Montagsausgabe") schraubt der News-Corp.-Chef gemeinsam mit den US-Zeitschriftenverlagen Condé Nast ("Vanity Fair"), Hearst ("Marie Claire"), Time ("Time Magazine") und Meredith ("Better Homes") an einer Online-Vertriebsplattform für digitale Magazine. Das virtuelle Büdchen soll neben einem Archiv auch Videos und Fotos enthalten, die unter den Lesern verschickt werden können. Über den Kiosk hinaus wollen die Koalitionäre laut "FTD" ein Lesegerät entwickeln und ein "stabiles" Redaktionssystem anbieten. Für Werbekunden soll es neue interaktive Werbeformate geben. Kopf der Initiative ist zunächst John Squires, der bei Time für die digitale Strategie verantwortlich zeichnet. Bereits in der vergangenen Woche hatte Hearst seine Plattform "Skiff" präsentiert, über die Leser unkompliziert Presse-Produkte beziehen sollen - vor allem aber selbst bestimmen können, welches Endgerät (Smartphone, E-Reader, Notebook) beliebt. Hintergrund: Per Online-Kiosk versuchen Verlage schwindende Marktanteile aus dem Print-Geschäft zu retten. Reine Online-Angebote lassen sich über Werbung nur schlecht refinanzieren, Murdoch macht sich deshalb für Bezahlmodelle stark. Hierzulande werkelt die Deutsche Post an einem Online-Kiosk für Verlage, zudem hatte zuletzt G+J-Chef Bernd Buchholz entsprechende Pläne geäußert.

 nic

Ihre Kommentare
Kopf
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Inhalt konnte nicht geladen werden.