Manfred Hart und Erik Peper im Interview: "TV ein wenig überflüssig machen".

 

"Bild.de" soll multimedialer werden: "Das Fernsehen ein bisschen überflüssig machen" Manfred Hart (Foto l,) und Erik Peper wollen "Bild.de" im kommenden Jahr multimedialer machen. Im Interview mit dem kressreport sagt Chefredakteur Hart: "'Bild.de' möchte Fernsehen ein bisschen überflüssig machen." Peper, Geschäftsführer von Bild Digital, glaubt: "In drei Jahren wird Internet-Journalismus ganz anders aussehen." Das Projekt "News-Case" soll 2010 umgesetzt werden. Das heißt: "Wir werden die Geschichten noch multimedialer erzählen: Mehr Bewegtbild, mehr interaktive Elemente, mehr Live-Streams, jedes große Thema wird eine neue Erlebnis-Welt", so Hart. Gerade überholte "Bild.de" den Konkurrenten "Spiegel Online" in der Reichweitengröße Unique User (kress.de vom 10. Dezember 2009).

 

"Bild.de" soll multimedialer werden:

"Das Fernsehen ein
bisschen überflüssig machen"

Manfred Hart (links), Erik PeperManfred Hart (Foto l.) und Erik Peper wollen "Bild.de" im kommenden Jahr multimedialer machen. Im Interview mit dem kressreport sagt Chefredakteur Hart: "'Bild.de' möchte Fernsehen ein bisschen überflüssig machen." Peper, Geschäftsführer von Bild Digital, glaubt: "In drei Jahren wird Internet-Journalismus ganz anders aussehen." Das Projekt "News-Case" soll 2010 umgesetzt werden. Das heißt: "Wir werden die Geschichten noch multimedialer erzählen: Mehr Bewegtbild, mehr interaktive Elemente, mehr Live-Streams, jedes große Thema wird eine neue Erlebnis-Welt", so Hart. Gerade überholte "Bild.de" den Konkurrenten "Spiegel Online" in der Reichweitengröße Unique User (kress.de vom 10. Dezember 2009).

 

Die Tatsache, dass "Bild.de" nun mehr Unique User hat als "Spiegel Online", freut die beiden Männer außerordentlich, das wird beim Interview klar. Vor zwei Jahren hatte Philipp Welte, heute Burda-Vorstand und damals noch bei Springer für "bild.t-online.de" verantwortlich, im kress-Interview gesagt, es sei nicht Ziel, an den Hamburgern vorbeizuziehen. Solch ein Vorhaben verstehe er als "analoges Denken". Hart sieht das heute anders und glaubt, Welte wollte wohl einen Scherz machen: ",Bild' ist die größte Zeitung in Europa, also muss auch 'Bild.de' das größte Online-Medium sein." 

 

Für das kommende Jahr stehen neben dem Projekt "News-Case" viele weitere Aufgaben an. Auch auf der Liste von Hart und Peper: Schon bald will "Bild.de" gratis Kinofilme auf der Seite zeigen, werbefinanziert.

 

"Bild.de" sei profitabel und habe 2009 Wachstumsraten bei der Online-Werbung um 20% verzeichnet. Dass Springer im Jahr noch mehrere Mio in das Unternehmen schießen muss, dementiert Peper: "Wir sind ein profitables Unternehmen und kein Zuschussgeschäft."

 

Das komplette Interview lesen Abonnenten in Ausgabe 25/2009 des gedruckten kressreport, der am 11. Dezember erscheint. Hier geht es zur Einzelheftbestellung.

Christian Meier 

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