Nee, danke: Diekmann weist Auszeichnung vom "Medium Magazin" zurück.

22.12.2009
 nk
 

Nee, danke: Diekmann will "Medium Magazin"-Preis nicht "Bild"-Chef Kai Diekmann (Foto) will die Auszeichnung als "Unterhaltungsjournalist des Jahres" vom "Medium Magazin" nicht haben. Die Begründung: Die Jury selbst sei viel satirischer als er. In einem Brief an das "Medium Magazin" prangert er an, dass der "SZ"-Redakteur Stefan Kornelius mit einem Sonderpreis für seinen Artikel über den Bombenangriff von Kundus ausgezeichnet wurde. Diese Ehre gebührt nach Diekmanns Auffassung der "Bild", die zwei Wochen vor Kornelius' Berichterstattung Video-Aufnahmen von dem Vorfall ausgegraben hatte. Diese Kritik verpackt Diekmann wiederum in einen ätzend-satirischen Brief, den er auf seinem Blog veröffentlicht hat - samt Foto der Jury, verziert mit Pappnasen. Die Auszeichnung ist nicht Diekmanns erster Preis in diesem Jahr: Die Weihen als "Newcomer-Blogger des Jahres" und als "Medienmann des Jahres" ("Horizont") nahm er zwar an. Aber das heißt noch lange nicht, dass er die Auszeichnungen ernst nimmt - wie man seinen süffisanten Dankesbeiträgen entnehmen kann.

Nee, danke: Diekmann will "Medium Magazin"-Preis nicht

Kai Diekmann"Bild"-Chef Kai Diekmann (Foto) will die Auszeichnung als "Unterhaltungsjournalist des Jahres" vom "Medium Magazin" nicht haben. Die Begründung: Die Jury selbst sei viel satirischer als er. In einem Brief an das "Medium Magazin" prangert er an, dass der "SZ"-Redakteur Stefan Kornelius mit einem Sonderpreis für seinen Artikel über den Bombenangriff von Kundus ausgezeichnet wurde. Diese Ehre gebührt nach Diekmanns Auffassung der "Bild", die zwei Wochen vor Kornelius' Berichterstattung Video-Aufnahmen von dem Vorfall ausgegraben hatte. Diese Kritik verpackt Diekmann wiederum in einen ätzend-satirischen Brief, den er auf seinem Blog veröffentlicht hat - samt Foto der Jury, verziert mit Pappnasen. Die Auszeichnung ist nicht Diekmanns erster Preis in diesem Jahr: Die Weihen als "Newcomer-Blogger des Jahres" und als "Medienmann des Jahres" ("Horizont") nahm er zwar an. Aber das heißt noch lange nicht, dass er die Auszeichnungen ernst nimmt - wie man seinen süffisanten Dankesbeiträgen entnehmen kann.

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