Brûlé: "Leser wollen Medien, die sich nicht beirren lassen".

06.01.2010
 

Brûlé: "Leser wollen Medien, die sich nicht beirren lassen" Tyler Brûlé, Chef des britischen Magazins "Monocle", wünscht sich von Zeitungs- und Zeitschriftenmachern mehr Selbstbewusstsein: "Leser wollen Medien, die sich nicht beirren lassen", so Brûlé in der "Zeit". Journalisten, Leser und Zuschauer sollten sich nicht verrückt machen lassen. Die Möglichkeiten des Internets seien keine Alternative zu verlässlicher Information. Auch das Fernsehen solle sich auf seine Stärke besinnen, statt jede Mode mitzumachen. Brûlé fordert seriöse, solide Berichterstattung, die Fakten bringt, keine Spekulationen. Den Hang zum Twittern und den Wirbel um Facebook hält der 41-Jährige für übertrieben: "Nur weil es neu ist und funkelt, muss man es nicht gleich umarmen. Es gibt da diese Hysterie, hip und modisch und jugendlich wirken zu wollen - jede neue Sache, die ein Fernsehdirektorenkind ausprobiert, muss dann auch der Sender haben." Brûlé entwickelte 1996 das Design- und Zeitgeistmagazin "Wallpaper", seit 2007 bringt er "Monocle" heraus.

Brûlé: "Leser wollen Medien, die sich nicht beirren lassen"

Tyler Brûlé, Chef des britischen Magazins "Monocle", wünscht sich von Zeitungs- und Zeitschriftenmachern mehr Selbstbewusstsein: "Leser wollen Medien, die sich nicht beirren lassen", so Brûlé in der "Zeit". Journalisten, Leser und Zuschauer sollten sich nicht verrückt machen lassen. Die Möglichkeiten des Internets seien keine Alternative zu verlässlicher Information. Auch das Fernsehen solle sich auf seine Stärke besinnen, statt jede Mode mitzumachen. Brûlé fordert seriöse, solide Berichterstattung, die Fakten bringt, keine Spekulationen. Den Hang zum Twittern und den Wirbel um Facebook hält der 41-Jährige für übertrieben: "Nur weil es neu ist und funkelt, muss man es nicht gleich umarmen. Es gibt da diese Hysterie, hip und modisch und jugendlich wirken zu wollen - jede neue Sache, die ein Fernsehdirektorenkind ausprobiert, muss dann auch der Sender haben." Brûlé entwickelte 1996 das Design- und Zeitgeistmagazin "Wallpaper", seit 2007 bringt er "Monocle" heraus.

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