Jetzt offiziell: Statt "Look" kommt "Grazia"

 

Klambt hat jetzt bestätigt, dass die für den 11. Februar geplante wöchentliche Frauenzeitschrift als deutsche Ausgabe der italienischen "Grazia" und nicht - wie zunächst angekündigt - unter dem Namen "Look" erscheinen soll. Einen entsprechenden Lizenzvertrag mit dem Mailänder Verlag Mondadori hätten beide Parteien am Mittwoch unterzeichnet. Die deutsche "Grazia" wird die 15. Ausgabe des Modemagazins sein. Das Heft erscheint in der neu gegründeten Klambt-Style-Verlag GmbH & Co KG erscheinen

Klambt hat jetzt bestätigt, dass die für den 11. Februar geplante wöchentliche Frauenzeitschrift als deutsche Ausgabe der italienischen "Grazia" und nicht - wie zunächst angekündigt - unter dem Namen "Look" erscheinen soll. Einen entsprechenden Lizenzvertrag mit dem Mailänder Verlag Mondadori hätten beide Parteien am Mittwoch unterzeichnet. Die deutsche "Grazia" wird die 15. Ausgabe des Modemagazins sein.

Das Heft erscheint in der neu gegründeten Klambt-Style-Verlag GmbH & Co KG. Geschäftsführer sind Nicole Oefler und Kay Labinsky, Chefredakteur ist Klaus Dahm. Für die Vermarktung zeichnen im Klambt-Anzeigenteam Martin Fischer und Ulli Geisert verantwortlich.

Dass der neue Titel unter dem Namen "Grazia" erscheint, war bereits durchgesickert (kress.de vom 2. Januar 2010). Warum hat Klambt den Titel überhaupt zunächst als "Look" angekündigt? Man habe sich bereits im September 2008 bei Mondadori um die Lizenz beworben, sagte Verleger Lars Rose jetzt in einem Interview mit "horizont.net". Die Ratifizierung des Vertrags habe sich aber verzögert, weil Mondadori sich auf den Start einer französischen Ausgabe im Sommer 2009 konzentriert habe. "Doch da wir das Projekt bereits zur Anzeigenplanungsphase für 2010, also im vergangenen Spätherbst, vorstellen wollten, haben wir uns in Abstimmung mit Mondadori für den Arbeitstitel 'Look' entschieden, bis alle Verträge unterschrieben sind", so Rose zu "horizont.net".

Vom Namen "Grazia" verspricht sich der Klambt-Verleger vor allem auf dem Anzeigenmarkt Vorteile: "Im B-to-B-Anzeigenmarkt jedoch können wir mit Hinweis auf das international bereits erfolgreiche Konzept besser vermitteln, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Deutschland funktioniert - obwohl wir hier natürlich ein eigenständiges Heft produzieren." Rose bezifferte die Investitionssumme, die Klambt in das Projekt steckt, auf  rund 10 Mio Euro.

"Grazia" erscheint u.a. in Italien, England, Frankreich, Russland, China, Australien, Holland sowie  Indien und kommt laut laut Klambt auf eine monatliche Gesamtauflage von weltweit 4 Mio Exemplaren. Für Deutschland kündigt der Verlag  "einen neuartigen journalistischen Mix aus Designermode, Beauty- und Lifestyle-Themen sowie Interviews mit den spannendsten Namen der Entertainment-Szene und eine Vielzahl von News und Reportagen von femininer Relevanz" an. Das Heft soll zum Start zu einem Einführungspreis verkauft werden und dann 2 Euro kosten.

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