WAZ regelt Nachfolgen: Maus wird Chef bei "Braunschweiger Zeitung"

14.01.2010
 

Armin Maus (Foto), 45, wird zum 1. Juli 2010 Chefredakteur der "Braunschweiger Zeitung". Er folgt auf Paul-Josef Raue, der Anfang Dezember zur "Thüringer Allgemeinen" gewechselt war. Seitdem hatte Raues Stellvertreter Stefan Kläsener, 45, kommissarisch die Chefredaktion übernommen. Kläsener wiederum zieht es Mitte des Jahres zur "Westfalenpost" nach Hagen, wo er auf Bodo Zapp folgt, der zum Januar 2011 in Pension geht. Alle betroffenen Zeitungen gehören zur WAZ-Gruppe.

Armin Maus (Foto), 45, wird zum 1. Juli 2010 Chefredakteur der "Braunschweiger Zeitung". Er folgt auf Paul-Josef Raue, der Anfang Dezember zur "Thüringer Allgemeinen" gewechselt war. Seitdem hatte Raues Stellvertreter Stefan Kläsener, 45, kommissarisch die Chefredaktion übernommen.

Kläsener wiederum zieht es Mitte des Jahres zur "Westfalenpost" nach Hagen, wo er auf Bodo Zapp folgt, der zum Januar 2011 in Pension geht. Alle betroffenen Zeitungen gehören zur WAZ-Gruppe.

Armin Maus ist derzeit noch Chefredakteur des "Fränkischen Tags" in Bamberg, der zur Mediengruppe Oberfranken gehört. Mit der "Braunschweiger Zeitung" kennt er sich bereits ein wenig aus: Von Mai 2003 bis August 2005 war er dort stellvertretender Chefredakteur. Maus' Berufung zum Chef der Zeitung beschlossen die WAZ-Gesellschafter auf den Vorschlag der Geschäftsführung hin.

Zur Erinnerung: Raue sollte ursprünglich erst zum Jahresende 2009 das Zepter bei der "Thüringer Allgemeinen" übernehmen. Nachdem sein Vorgänger Sergej Lochthofen der WAZ-Gruppe "Sippenhaft wie bei den Nazis" vorgeworfen hatte, musste es etwas schneller gehen - Raue übernahm den Posten schon Anfang Dezember. Lochthofens Ablösung hatte für einige Proteste gesorgt, auch die Redaktion ging auf die Barrikaden.

Ihre Kommentare
Kopf

Wonschi

14.01.2010
!

Diese Posten-Verteilaktion ist nichts anderes als der Schutz - zumeist nicht geeigneter CR - vor der Arbeitslosigkeit oder noch schlimmer Bedeutungslosigkeit.

Printmedien benötigen weniger Anzeigenverkäufer, CR, Ressortleiter und sonstige "Führungskräfte" (manche haben mehr Verkäufer und CR sowie Ressortleiter als Redakteure), sie benötigen mehr und gute Journalisten, diese ersetzen zweilfehafte CR usw. wie z.B. den Schäffe des - zu recht - untergegangenen Vanity Fair!


Print_Lux

15.01.2010
!

Man hat nix Gutes über Maus gehört. Weder journalistisch noch menschlich hat er anscheinend in Franken was Positives bewirkt. Er hat wohl zuletzt sogar mit Seminaren für bessere Zusammenarbeit gegen die schlechte Stimmung in seiner Redaktion angekämpft.
Wirkt eher so, als hätte man da jemanden weggelobt.
Vorletztes Jahr gab es zufälligerweise auch in der Geschäftsführung dieses FRÄNKISCHEN TAGS einen Wechsel. Gibt zu denken.


X

Kommentar als bedenklich melden

 
×

Bestätigung

Dieser Kommentar wurde erfolgreich gepetzt.

×

Oooooooooops

Beim Petzen trat ein Fehler auf. Versuchen Sie es bitte noch einmal.

Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kress Pro Magazin
2020/#03

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Was Deutschlands erfahrenster Medienberater Rolf-Dieter Lafrenz jetzt empfiehlt. Dazu: Was die Corona-Krise für die Medienbranche bedeutet.

Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Kress Pro Magazin
2020/#03

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Was Deutschlands erfahrenster Medienberater Rolf-Dieter Lafrenz jetzt empfiehlt. Dazu: Was die Corona-Krise für die Medienbranche bedeutet.

Inhalt konnte nicht geladen werden.