Stellenabbau bei "manager-magazin.de": Online-Chef Andreas Nölting muss gehen

 

Für die Mitarbeiter der Spiegelnet GmbH fing das neue Jahr turbulent an. Nachdem Geschäftsführer Fried von Bismarck der Redaktion von "manager- magazin.de" vor einigen Tagen mitgeteilt hatte, dass die rund 20-köpfige Mannschaft erheblich verkleinert werden soll, traf es nun auch Chefredakteur Andreas Nölting (Foto). Nach kress-Informationen wurde ihm Ende vergangener Woche mitgeteilt, dass man sich von ihm trennen will. Nölting selbst informierte daraufhin die Redaktion über die Entscheidung der Geschäftsführung.

Für die Mitarbeiter der Spiegelnet GmbH fing das neue Jahr turbulent an. Nachdem Geschäftsführer Fried von Bismarck der Redaktion von "manager- magazin.de" vor einigen Tagen mitgeteilt hatte, dass die rund 20-köpfige Mannschaft erheblich verkleinert werden soll, traf es nun auch Chefredakteur Andreas Nölting (Foto). Nach kress-Informationen wurde ihm Ende vergangener Woche mitgeteilt, dass man sich von ihm trennen will. Nölting selbst informierte daraufhin die Redaktion über die Entscheidung der Geschäftsführung.

Der bisherige Vize-Chef Arne Stuhr und CvD Karsten Stumm sollen künftig gemeinsam die verbleibende Redaktion führen. Stuhr war bis April 2009 ebenfalls CvD von "manager-magazin.de" gewesen.

Andreas Nölting wirkte seit 2001 als Chefredakteur von "manager-magazin.de". Er arbeitete seit 1988 beim "manager magazin", zunächst im Ressort Unternehmen, 1994 bis 1995 als Asienkorrespondent in Hongkong, von 1995 bis 2001 verantwortete er von Frankfurt aus die Themen Banken und Finanzpolitik.

Trennungen gab es auch bei der Mutter von "manager-magazin.de". Laut "manager magazin" sollen dort aber keine Stellen abgebaut,  sondern die Redakteure ersetzt werden.

Bereits im November 2009 hatte Fried von Bismarck bestätigt, dass Stellenstreichungen bei "manager-magazin.de" geplant sind (kress.de vom 12. November 2009). Bismarck verwies damals darauf, dass die Chefredaktion über eine neue Konzeption der Website berate, die die "veränderten Vermarktungs- und Erlösperspektiven berücksichtigen soll". Damit gingen zwangsläufig auch Stellenstreichungen einher. Ziel sei es aber, Kosten zu sparen "ohne die Substanz unserer journalistischen Produkte zu beeinträchtigen", so von Bismarck. Über die Höhe der Einsparungen sowie die Anzahl der betroffenen Mitarbeiter wollte er keine Angaben machen.

Ihre Kommentare
Kopf
Nora v. Schenckendorff

Nora Glück

heinrich+gretchen GmbH
Geschäftsführender Gesellschafter

19.01.2010
!

Ach ja, wenn schon die Manager des manager magazins gehen müssen dann stehen wahrlich harte Zeiten bevor. Zumindest der Slogan "Wirtschaft aus einer Hand" muss dann vielleicht noch mal überdacht werden - das ist dann ja nun eher Second-Hand-Wissen.


Hasso Mansfeld

19.01.2010
!

Die Hälfte der Leute rausschmeißen "ohne die Substanz der journalistischen Produkte zu beeinträchtigen" das ist doch Quatsch mit Soße. Wie soll das gehen- mit der Hälfte das selbe Pensum schaffen? Das beschleunig nur den fatalen Kreislauf:

Je weniger Redakteure, desto weniger aktuelle Texte. Je weniger aktuelle Texte desto weniger Zugriffe, je weniger Zugriffe desto weniger Werbeeinnahmen. Je weniger Werbeeinnahmen desto weniger Geld für Redakteure. Je weniger Redakteure , desto...


Coskun (Josh) Tuna

Coskun Tuna

yeew GmbH
Geschäftsführer

19.01.2010
!

Ne, ne. "Wirtschaft aus einer Hand" - Das stimmt schon. Da geht´s hin.


Nora v. Schenckendorff

Nora Glück

heinrich+gretchen GmbH
Geschäftsführender Gesellschafter

20.01.2010
!

;-) natürlich aus "erster Hand". Aber aus "einer Hand" dürfte in dem Fall tatsächlich zutreffen...


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