ICQ integriert Social-Media-Funktionen: ProSiebenSat.1 zieht die Freunde auf den Tisch

 

"Wir geben den Usern den Desktop zurück", sagt Alexander Erlmeier, deutscher Statthalter der israelischen Software-Schmiede ICQ, die hierzulande exklusiv mit der ProSiebenSat.1-Gruppe verbandelt ist. Soll heißen: In der aktuell gestarteten Update-Version 7 knüpft ICQ enge Bande mit den Sozial-Network-Riesen Facebook und Twitter. Der P7S1-eigene Party-Verabredungsdienst Lokalisten.de soll demnächst eingebunden werden.

"Wir geben den Usern den Desktop zurück", sagt Alexander Erlmeier, deutscher Statthalter der israelischen Software-Schmiede ICQ, die hierzulande exklusiv mit der ProSiebenSat.1-Gruppe verbandelt ist. Soll heißen: In der aktuell gestarteten Update-Version 7 knüpft ICQ enge Bande mit den Sozial-Network-Riesen Facebook und Twitter. Der P7S1-eigene Party-Verabredungsdienst Lokalisten.de soll demnächst eingebunden werden.

"ICQ ist das Hauptkommunikationstool für unsere Plattformen", lobt Eun-Kyung Park, Geschäftsführerin des ProSiebenSat.1-Tocher Seven One Intermedia, den Instant-Messaging-Anbieter aus Israel. Auch die neue Software-Version, die künftig exklusiv über ICQ.ProSieben.de oder ICQ.Sat1.de heruntergeladen werden kann, wird daher mit einer umfangreichen On-Air-Kampagne in der Sendergruppe beworben. "Die tägliche Reichweite wird die Killer-App für die Vermarktung", sagt Eun-Kyung Park. 

Aufgrund der neuen Funktion "Feeds from Friends" lassen sich über ICQ alle persönlichen Social-Network-Aktivitäten bei fremden Partnern wie Facebook, YouTube, Flickr oder Twitter zentral auf einen Blick erfassen und steuern. Außerdem wird in der neuen Version den Nutzern mehr Raum gegeben, sich gegenüber ihren Chat-Partner darzustellen.

In Deutschland zählt ICQ nach eigenen Angaben derzeit rund acht Millionen aktive User, die den Service innerhalb der letzten 30 Tage tatsächlich nutzten. Weltweit hat ICQ derzeit 42 Millionen Nutzer, 1998 waren es noch elf Millionen.

 

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