Google-Chef-Ökonom rät der Branche: Tablets statt Bezahlschranke

 

Hal Varian, Chef-Ökonom von Google, erklärte in einer Gastvorlesung an der University of California, dass er die Zukunft der Nachrichten auf Geräten wie dem iPad sehe. Vor Journalismusstudenten in Berkeley präsentierte er Google als Partner der Verlage, der ihnen dabei helfen wolle, durch Web-Technologien zu wachsen. "Ich denke, Zeitungen könnten die Daten, die sie haben, besser nutzen", zitiert "Advertising Age" Varian. Nötig seien ein besseres Targeting und ein verbessertes Messsystem für Anzeigeneffektivität.

Hal Varian, Chef-Ökonom von Google, erklärte in einer Gastvorlesung an der University of California, dass er die Zukunft der Nachrichten auf Geräten wie dem iPad sehe. Vor Journalismusstudenten in Berkeley präsentierte er Google als Partner der Verlage, der ihnen dabei helfen wolle, durch Web-Technologien zu wachsen. "Ich denke, Zeitungen könnten die Daten, die sie haben, besser nutzen", zitiert "Advertising Age" Varian. Nötig seien ein besseres Targeting und ein verbessertes Messsystem für Anzeigeneffektivität.

Von Plänen wie denen der "New York Times", eine Bezahlschranke für ihre Inhalte zu errichten, hält Varian nicht viel: Sie seien zu leicht zu umgehen. Bisher würden viele Nutzer Nachrichten als Ablenkung bei der Arbeit lesen. Daher sollten Verlage auf Geräte wie das iPad setzen (kress.de vom 27. Januar 2009). "Nutzer werden Tablets sehr wahrscheinlich in ihrer Freizeit nutzen, und dies sollte doch sehr attraktiv für Verlage sein", so Varian. Wichtig sei daher die Frage, wie man das Zeitunglesen wieder zu einer attraktiven Freizeitbeschäftigung machen könne.

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Inhalt konnte nicht geladen werden.