Der kress-Quotencheck: "Unser Star für Oslo" startet solide

 

Einhelliges Durchatmen bei ProSieben – und in der ARD-Programmdirektion: Das zunächst beim Privatsender gestartete Gemeinschaftswerk "Unser Star für Oslo" hat sich weder inhaltlich blamiert, noch quotentechnisch versagt. Immerhin schauten von außen 2,04 Mio 14- bis 49-Jährige in das glitzerbunte Tingel-Studio in Köln, wo sich die ersten zehn Kandidaten zu bewähren hatten (Marktanteil: 16,5%). Ein Gesamtpublikum von nur 2,62 Mio (Marktanteil gesamt: 8,5%) wäre allerdings für die ARD nur Peanuts.

Einhelliges Durchatmen bei ProSieben – und in der ARD-Programmdirektion: Das zunächst beim Privatsender gestartete Gemeinschaftswerk "Unser Star für Oslo" hat sich weder inhaltlich blamiert, noch quotentechnisch versagt. Immerhin schauten von außen 2,04 Mio 14- bis 49-Jährige in das glitzerbunte Tingel-Studio in Köln, wo sich die ersten zehn Kandidaten zu bewähren hatten (Marktanteil: 16,5%). Ein Gesamtpublikum von nur 2,62 Mio (Marktanteil gesamt: 8,5%) wäre allerdings für die ARD nur Peanuts.

Mit dem für ProSieben-Verhältnisse deutlich überdurchschnittlichen jungen Marktanteil (Januar-Schnitt: 11,5%) kann man in München-Unterföhring zufrieden sein. Allerdings übersprang an zurückliegenden Dienstagen selbst die Sitcom "Two and Half Men" die 2-Millionen-Fans-Latte. Einen Profiteur der neuen Show gibt es bereits: Stefan Raab. Dessen zuletzt arg gebeutelter Nacht-Talk "TV total" erzielte direkt im Anschluss mit immerhin noch 1,18 Mio jüngeren Zuschauern einen starken Marktanteil von 15,5%.

Trotz Oslo-Vorfreude fiel es Marktführer RTL nicht schwer, an diesem Dienstag oben die Räume dicht zu machen: Die in der Werbezielgruppe erfolgreichste Sendung des Tages hieß "CSI: Miami" (2,54 Mio Werberelevante, Marktanteil: 19,7%). "Dr. House" hatte gegenüber der schwachen Vorwoche noch einmal 220.000 junge Fans verloren, kam mit 2,37 Mio Jüngeren (Marktanteil: 18,3%) aber immerhin auf Platz 2 im Ranking. "GZSZ" rundete mit einem Schnitt von 19,7% die erfreuliche Bilanz ab.

Weit entfernt vom Sensationserfolg der Vorwoche blieb das Dienstags-Movie auf Sat.1: Am "Sexstreik!" beteiligten sich 1,91 Mio junge Zuschauer (14,8%). Sieben Tage zuvor dackelten 2,78 Mio Werberelevante "Im Brautkleid durch Afrika" (20,7%).

Angesichts der starken Primetime-Konkurrenz tat sich Vox mit der blassen Dokusoap "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" recht hart (nur 860.000 Jüngere, 6,6%). Die "stern TV Reportage" bannte später auch nur 650.000 Werberelevante vor den Schirm (6,8%).

Mit "Big Brother" (9,7%), "Zuhause im Glück" (6,5%) und "Die Kochprofis" (9,7%) kann RTL II hochzufrieden sein und zieht erhobenen Hauptes aus der Schlacht.

Weit unter Senderschnitt versteckten sich dagegen die kabel eins-Dokusoaps "Schluss mit Hotel Mama!" (5,1%), "Rosins Restaurant" (4,6%) und "Der Immobilienfürst" (3,8%).

Der Reichweitensieg am Dienstag ging an die ARD-Serie "Um Himmels Willen", die 6,97 Mio Zuschauer ab drei Jahre in Schwingungen versetzte – darunter 830.000 14- bis 49-Jährige (6,5%).

Im ZDF durfte sich der künftige ARD-Moderator Guido Cantz mit seiner neuen Zielgruppe warm witzeln: "Karnevallissimo" fand 5,35 Mio unerschrockene Gesamtzuschauer, aber nur 730.000 Jüngere (5,9%).

Mit einem Tagesmarktanteil von 19,1% trug RTL schließlich den Dienstagssieg davon. ProSieben lag trotz Raab mit 12,2% noch hinter Sat.1 (12,7%).

 

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