Steuerfall Pressehaus Stuttgart: Staatsanwaltschaft durchsucht Geschäftsräume

06.02.2010
 

Bewegung im Steuerfall Pressehaus Stuttgart: Mitte Januar hat einem "Spiegel"-Bericht zufolge die Staatsanwaltschaft Stuttgart Geschäftsräume sowie private Wohnungen durchsucht. Man habe "umfangreiches Beweismaterial" sichergestellt, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hätten sich auf eine Führungskraft ausgeweitet - bislang war lediglich die Rede von zwei Mitarbeitern.

Bewegung im Steuerfall Pressehaus Stuttgart: Mitte Januar hat einem "Spiegel"-Bericht zufolge die Staatsanwaltschaft Stuttgart Geschäftsräume sowie private Wohnungen durchsucht. Man habe "umfangreiches Beweismaterial" sichergestellt, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hätten sich auf eine Führungskraft ausgeweitet - bislang war lediglich die Rede von zwei Mitarbeitern.

Der Vorwurf ist seit geraumer Zeit bekannt: Bei der SWMH-Drucktochter sollen Arbeitszeiterfassungen manipuliert worden sein, um Steuern und Sozialabgaben zu mindern. Ende vergangenen Jahres hatte sich ein ehemaliger Angestellter des Pressehaus Stuttgart bei den Justizbehörden selbst angezeigt (kress.de vom 3. November 2009)

Laut SWMH-Chef Richard Rebmann warte die Steuerfahndung noch die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft ab. Welche Summen möglicherweise zu erstatten wären, stehe noch nicht fest, so der "Spiegel". So oder so kämen sie aber zu Unzeit: Weil der Kauf des Süddeutschen Verlags noch die Bilanz belastet, hat Rebmann Ende 2009 bei den SWMH-Gesellschaftern Kredit beantragt (kress.de vom 5. November 2009). Zudem verhandle er derzeit mit Banken weiter über die Kreditkonditionen. Laut "Spiegel" will sich Rebmann bis März mit den Banken einigen.

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