Nach dem Abgang von Pohl und Eichele: Ippen macht Berliner Büro dicht

07.02.2010
 

Das Berliner Büro der Mediengruppe Ippen wird nach einem Bericht des "Focus" zunächst einmal dicht gemacht. Verleger Dirk Ippen (Foto) begründete diesen Schritt dem Bericht zufolge mit den Worten, nach dem Abschied der beiden Hauptstadt-Korrespondenten wolle er erst prüfen, welche Bedeutung ein "eigenes Berlin-Büro im Internet-Zeitalter" noch habe. Es würden keine Nachfolger eingestellt.

Das Berliner Büro der Mediengruppe Ippen wird nach einem Bericht des "Focus" zunächst einmal dicht gemacht. Verleger Dirk Ippen begründete diesen Schritt dem Bericht zufolge mit den Worten, nach dem Abschied der beiden Hauptstadt-Korrespondenten wolle er erst prüfen, welche Bedeutung ein "eigenes Berlin-Büro im Internet-Zeitalter" noch habe. Es würden keine Nachfolger eingestellt.

Zuvor hatten die in der Hauptstadt arbeitenden Journalisten Ines Pohl und Holger Eichele die Zeitungsgruppe Ippen verlassen. Pohl wurde im vorigen Jahr "taz"-Chefredakteurin, ihren Kollegen Eichele zog es in die Politik - er ist neuer Pressesprecher von Bundeslandeswirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).

Zur Ippen-Gruppe gehören die Zeitungen "Münchner Merkur", "tz", und "Hessische/Niedersächsische Allgemeine".

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