Social Search: Google verleibt sich Aardvark ein

12.02.2010
 

Google bleibt umtriebig: Das US-Unternehmen hat sich das Start-up "Aardvark" (deutsch: Ameisenbär) einverleibt. Laut dem US-Blog "TechCrunch" hat Google 50 Mio Dollar hingeblättert. "Aardvark" ist eine soziale Suchmaschine: Nutzer bekommen Antworten auf ihre Fragen von Freunden oder deren Freunden. 

Google bleibt umtriebig: Das US-Unternehmen hat sich das Start-up "Aardvark" (deutsch: Ameisenbär) einverleibt. Laut dem US-Blog "TechCrunch" hat Google 50 Mio Dollar hingeblättert. "Aardvark" ist eine soziale Suchmaschine: Nutzer bekommen Antworten auf ihre Fragen von Freunden oder deren Freunden.

Aardvark kann über E-Mail, Chatprogramme wie MSN oder AOL Messenger sowie Twitter und über das iPhone genutzt werden. Bislang gibt es die Seite nur in englischer Sprache. Gegründet wurde das Start-up 2006 von Ex-Google-Mitarbeitern.

Mit der Akquisition prescht Google weiter ins soziale Netz vor. Erst am Dienstag hatte der Konzern seinen neuesten Streich vorgestellt: Google Buzz, einen Social-Networking-Dienst, mit dem Google Twitter und Facebook nacheifert (kress.de vom 9. Februar 2010).

Auch sonst gibt sich Google Mühe, bei den Nutzern allgegenwärtig zu sein, sei es mittels des Google-eigenen Smartphones Nexus One oder durch den Kauf von anderen Start-ups wie dem Anzeigen-Bastler Teracent oder AdMob, einem Technikanbieter für Mobil-Werbung. Das Bewertungsportal "Yelp" widerstand jedoch Googles Werben und blies einen Verkauf ab (kress.de vom 20. Dezember 2009).

Ihre Kommentare
Kopf

Henry Gärtner

12.02.2010
!

Ameisenbär? Man könnte auch Erdferkel sagen. ,-)


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