Merrill Brown über Bezahlinhalte: "Nicht differenziert genug gedacht"

 

Merrill Brown, Chefstratege der US-Firma Journalism Online, ärgert sich über die seiner Meinung nach allzu pauschale Diskussion um Bezahlinhalte im Internet. "Es wird nicht differenziert genug gedacht", glaubt Brown.

Merrill Brown, Chefstratege der US-Firma Journalism Online, ärgert sich über die seiner Meinung nach allzu pauschale Diskussion um Bezahlinhalte im Internet. "Es wird nicht differenziert genug gedacht", glaubt Brown.

Brown sagt, sein Lieblingswort heiße "Produktentwicklung". Es gehe nicht darum, Mauern um alle Inhalte einer Website aufzubauen, sondern solche Produkte zu entwickeln, die Nutzer anregten und beschäftigten.

Journalism Online wurde im April 2009 von Steven Brill ("American Lawyer Magazine"), Gordon Crovitz und Leo Hindery gegründet. Ziel ist der Aufbau der internationalen Plattform Press+, die es Verlagen erlaubt, für ihre Inhalte im Netz Geld von den Nutzern zu nehmen. Verleger von insgesamt 1.300 Publikationen seien bisher an Bord, sagt Brown, der u.a. Zeitungsjournalist bei der "Washington Post" war, CourtTV aus der Taufe hob und als Chefredakteur die Website "MSNBC.com" leitete.

Ein ausführliches Interview mit Merrill Brown lesen Abonnenten in der aktuellen kress-Ausgabe 5/2010. Hier geht es zur Einzelheftbestellung, hier kann man ein kostenloses Testabo abschließen. 

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