Unternehmer Harald Christ reagiert: Strafanzeige gegen Norbert Essing

 

Der Unternehmer Harald Christ hat laut Informationen des "Spiegel" Strafanzeige gegen seinen früheren PR-Berater Norbert Essing gestellt. Essing habe ihn gegenüber seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Weberbank, verleumdet.

Der Unternehmer Harald Christ hat laut Informationen des "Spiegel" Strafanzeige gegen seinen früheren PR-Berater Norbert Essing gestellt. Essing habe ihn gegenüber seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Weberbank, verleumdet.

Das Nachrichtenmagazin greift in seiner neuen Ausgabe einen Bericht aus dem Februar auf. Essing soll, so der zentrale Vorwurf laut "Spiegel", Christ als pädophil bezeichnet haben. Ein Video, das Essing in einer Tankstelle zeigt, soll beweisen, dass er der Versender eines anonymen Fax mit den Vorwürfen an die Weberbank war.

Die Strafanzeige, die von dem ehemaligen Bundesinnenminister Otto Schily im Auftrag Christs eingereicht wurde, wirft dem bekannten PR-Mann Essing laut dem Bericht zudem versuchte Erpressung und versuchte Nötigung vor. Denn Essing habe weiter der Berater von Christ bleiben wollen.

Essing bestreitet laut "Spiegel" alle Vorwürfe. Die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet in ihrer Montagausgabe, Essing seinerseits habe bereits am 17. Februar Strafanzeige gegen Christ gestellt wegen falscher Anschuldigung, Beleidigung und Verleumdung.

Der "NOZ" sagte der Berater, der sein Büro in Westerkappeln nahe Osnabrück hat: "Mit seinem Vorgehen will Herr Christ eigenes politisches Versagen irgendjemandem in die Schuhe schieben. Aber dafür stehe ich nicht zur Verfügung."

Der "Spiegel" berichtet zudem von einem weiteren Vorwurf. Demnach soll Essing ein von der Kanzlei White&Case angefertigtes Dossier an Journalisten verteilt haben, in dem Christ Spesenmissbrauch vorgeworfen werde. Christ bestreite den Vorwurf, gleichzeitig weise die Anwaltskanzlei die Anschuldigungen zurück. Der Unternehmer prüfe auch in diesem Fall eine Strafanzeige.

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