Ab ins Wochenende: Geschäftsführer Hustedt verlässt den "Freitag"

08.03.2010
 

"Freitag"-Geschäftsführer Detlev Hustedt verlässt den Verlag Ende des Monats. Er gehe planmäßig nach Abschluss der "gelungenen Konzeptions- und Einführungsphase" beim "Freitag", so der Verlag in einer Mitteilung. Hustedt werde dem Blatt weiterhin "freundschaftlich und beratend" zur Seite stehen. Wo es ihn hinzieht - unklar.

"Freitag"-Geschäftsführer Detlev Hustedt verlässt den Verlag Ende des Monats. Er gehe planmäßig nach Abschluss der "gelungenen Konzeptions- und Einführungsphase" beim "Freitag", so der Verlag in einer Mitteilung. Hustedt werde dem Blatt weiterhin "freundschaftlich und beratend" zur Seite stehen. Wo es ihn hinzieht - unklar.

Es sei, "an der Zeit, sich neuen Aufgaben im Medienbereich zuzuwenden und hier insbesondere die Verzahnung unterschiedlicher Distributionswege für die Inhalte zu forcieren und die damit verbundenen Vermarktungsmöglichkeiten auszubauen", so Hustedt in einer Mitteilung.

Der ehemalige "Welt"-Anzeigenchef war rund 2 Jahre an Bord und hatte von Beginn an gemeinsam mit Verleger Jakob Augstein das Blatt gehörig umkrempelt, nachdem dieser die Zeitung 2008 übernommen hatte. Die linksliberale Zeitung setzt stark auf Debatte und Meinung, in die sie ihre Community via Web einbinden will. Jeweils donnerstags kommt die Printausgabe an den Kiosk - angereichert mit Übernahmen aus dem britischen "Guardian" (kress.de vom 5. Februar 2009).

Darüber inwiefern sich das ambitionierte Projekt für Augstein derzeit auszahlt, kann nur spekuliert werden. Die zuletzt gemeldete Auflage lag bei knapp 18.000 verkauften Exemplaren. Seit November 2009 veröffentlicht die Zeitung keine Auflage mehr über die IVW. Augstein hat sich eine Frist gesetzt: "Mein Zeithorizont sind 5 Jahre", sagte er im Dezember im kress-Interview (kress.de vom 11. Dezember 2009).

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