IVW-Klickzahlen im Februar: Bundesliga gibt Fußballseiten einen Kick

08.03.2010
 

Der Mini-Monat Februar fügt in der aktuellen IVW-Online-Auswertung den geprüften Angeboten Verluste zu - insgesamt rund 6,7%. Oben auf schwimmen allerdings Sport-Seiten - dem Bundesliga-Rückrundenstart sei Dank. Mit 34% Plus hüpft "bundesliga.de" erstmals locker über die Marke von 10 Mio Visits, dahinter finden sich mit "sportal.de" (+13%) und "kicker.de" (+4,7%) weitere Sport-Sites in der Aufsteiger-Top5. Ebenfalls im Plus: "spox.com" (5,8%) und die Constantin-Marke "sport1.de" (2,5%).

Der Mini-Monat Februar fügt in der aktuellen IVW-Online-Auswertung den geprüften Angeboten Verluste zu - insgesamt rund 6,7%. Oben auf schwimmen allerdings Sport-Seiten - dem Bundesliga-Rückrundenstart sei Dank. Mit 34% Plus hüpft "bundesliga.de" erstmals locker über die Marke von 10 Mio Visits, dahinter finden sich mit "sportal.de" (+13%) und "kicker.de" (+4,7%) weitere Sport-Sites in der Aufsteiger-Top5. Ebenfalls im Plus: "spox.com" (5,8%) und die Constantin-Marke "sport1.de" (2,5%).

Prozentual starke Zuwächse verzeichnen auch die Internetangebote einiger Radiostationen, darunter Hit-Radio Antenne (+110%, 1,17 Mio Visits), Radio Köln (+79%, 361.000 Visits) und Radio ffn (+73%, 1,5 Mio Visits). Zudem das Internet-Höfunkangebot "90elf, Dein Fußballradio" (+75%, knapp 600.000 Visits), das im Januar eine Koop mit dem hessischen Privatsender FFH eingetütet hatte. Die Seite von FFH hielt sich annähernd stabil bei 1,5 Mio Visits.

Verluste dagegen fallen insbesondere unter den sozialen Netzwerken an: Am deutlichsten büßt "stayfriends.de" (-18,8%) ein, das sich damit aus der Top 20 der reichweitenstärksten Sites nach Visits verabschieden muss. Die "Lokalisten" (ProSiebenSat.1) verlieren 14,6%, "studiVZ" 11,5% - und muss damit mit der jüngeren Schwester "schülerVZ" Plätze tauschen. An der Spitze behauptet sich weiterhin "wer-kennt-wen" (RTL) - wie gewohnt hinter den großen drei Portalen.

Im Oberstübchen der Gesamttabelle bewegt sich wenig, obwohl die Klickmonster T-Online (frisch relauncht) und MSN ebenfalls im Minus liegen. Das Microsoft-Angebot verliert mit gut 10% am stärksten. Bronze geht an Yahoo.

Prozentual gesehen verlieren die Programmie-Sites "TV Today" und "TV Movie" rund ein Fünftel ihres Aufkommens, "transfermarkt.de" lässt gar gut 30% liegen.

Nachrichtenangebote: Die Springer-Seite "bild.de" kann mit annähernd 122 Mio Visits knapp ihren jüngst errungenen Vorsprung vor "Spiegel Online" verteidigen, "Focus Online" schiebt sich vor "sueddeutsche.de". Unter den Wirtschaftsseiten wuppt sich "ftd.de" knapp vor den Konkurrenten "handelsblatt.com", zum ersten Mal seit Jahren.

Bei den Vermarktern das gewohnte Bild: Vorne bleiben InteractiveMedia (Telekom) und "Handelsblatt"-Vermarkter iq media marketing, mit Abstand folgen die SevenOne und IP. Größter Verlierer ist AOL, die mit einem Minus von knapp über 10% im Vergleich zur Konkurrenz allerdings nicht übermäßig aus der Art schlagen.

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