"Vanity Fair ist eine faszinierende Marke": Condé Nast kündigt neues Edel-Magazin an

17.03.2010
 

Der Münchner Condé Nast Verlag ("GQ", "Glamour", "Vogue") bringt 2011 eine neue Edelzeitschrift auf den Markt. Dies hat Geschäftsführer Moritz von Laffert in einem Interview mit dem Branchenblatt "w&v" angekündigt. Der Titel soll sich an "Zielgruppen im oberen Ende des Spektrums" richten. Ob damit ein Neustart der "Vanity Fair" als Monatstitel gemeint ist, will von Laffert nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren.

Der Münchner Condé Nast Verlag ("GQ", "Glamour", "Vogue") bringt 2011 eine neue Edelzeitschrift auf den Markt. Dies hat Geschäftsführer Moritz von Laffert in einem Interview mit dem Branchenblatt "w&v" angekündigt. Der Titel soll sich an "Zielgruppen im oberen Ende des Spektrums" richten. Ob damit ein Neustart der "Vanity Fair" als Monatstitel gemeint ist, will von Laffert nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren. 

"Vanity Fair" sei eine faszinierende Marke. Sie sei in allen Märkten, in denen sie erscheint, sehr erfolgreich, sowohl als Wochen - als auch als Monatstitel. "Warum sollte so eine Marke für uns passé sein", so von Laffert.

Zur Erinnerung: Condé Nast hatte die deutsche "Vanity Fair" vor rund einem Jahr eingestellt (kress.de vom 18. Februar 2009). Oberboss Jonathan Newhouse erklärte damals: "Es ist ein Schock, wenn ein exzellentes Magazin eingestellt werden muss. Das gilt besonders für ,Vanity Fair Deutschland‘.“ Noch vor elf Wochen habe er öffentlich erklärt, Condé Nast werde das Magazin weiter herausgeben. "Aber die Welt verändert sich blitzschnell und in einer Art und Weise, die keine Vorbereitung zulässt. Die globale Wirtschaft steckt in einer Krise historischen Ausmaßes. Medienunternehmen stehen vor sehr ernsten Herausforderungen….In einem normalen Geschäftsklima hätten wir ,Vanity Fair’ weiter veröffentlicht. Unter den heutigen düsteren Bedingungen ist das unmöglich geworden."

Neben dem Launch eines neuen Edelmagazins bastelt Condé Nast laut Laffert auch an iPhone-Apps für die Marken "Vogue" und "GQ", auch das bald erscheinende iPad soll gefüttert werden.

Geld für Investitionen sei da, so von Laffert: "Wir liegen derzeit über Vorjahr und Plan und werden, wenn alles so weiter läuft, in diesem Jahr das beste Ergebnis und die höchste Rendite in der Geschichte des Verlags erwirtschaften."

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