Frikadelle oder Schnitzelsemmel? "Men's Health" startet "Fast Food Survival Guide"

 

Die Macher des Männermagazins "Men's Health" waren wieder in der Entwicklungsküche: Seit heute liegt der "Fast Food Survival Guide" am Kiosk, die deutsche Ausgabe des US-Bestellers "Eat this, not that!". Das knapp 300 Seiten dicke Werk analysiert u.a. Mahlzeiten populärer Fast-Food-Ketten und Fertiggerichte aus Supermärkten auf ihren Kaloriengehalt. Anders als das US-Vorbild erscheint der "Fast Food Survival Guide" als Bookazine (16,5 x 16,5 cm) und nicht als Buch.

Die Macher des Männermagazins "Men's Health" waren wieder in der Entwicklungsküche: Seit heute liegt der "Fast Food Survival Guide" am Kiosk, die deutsche Ausgabe des US-Bestellers "Eat this, not that!". Das knapp 300 Seiten dicke Werk analysiert u.a. Mahlzeiten populärer Fast-Food-Ketten und Fertiggerichte aus Supermärkten auf ihren Kaloriengehalt. Anders als das US-Vorbild erscheint der "Fast Food Survival Guide" als Bookazine (16,5 x 16,5 cm) und nicht als Buch.

Die US-"Men's Health" hat insgesamt acht Bände von "Eat this, not that!" herausgebracht und davon gut 1,5 Mio Exemplare zum Copypreis von 19,95 Dollar verkauft. Für den hiesigen Markt haben Wolfgang Melcher, Chef der deutschen "Men's Health", und sein Vize Markus Stenglein, zugleich Redaktionsleiter des Guide, mit ihrem Team den Inhalt aber komplett neu erstellt.

Das Bookazine gibt Handlungsanweisungen nach dem Motto "Iss dies!" bzw. "Nicht das!", die Produkte werden jeweils mittels einer "Ampel-Farbcodierung" gegenübergestellt. Kalorienbewusste Fast-Food-Freunde erfahren etwa, dass sie bei Burger King den Double Whopper dem Bing King XXL vorziehen sollten, und beim Metzger-Imbiss schneidet die Frikadelle mit Brötchen und Senf im Vergleich zum Schnitzelsemmel deutlich besser ab. Zielgruppe des "Fast Food Survival Guide" sind neben der "Men's Health"-Klientel auch Frauen.

Eine regelmäßige Erscheinungsweise ist möglich: "Sollte sich der 'Fast Food Survival Guide' in die Reihe der Vertriebserfolge aus dem Hause 'Men's Health' einreihen - und da sind wir sehr optimistisch - überlegen wir, das Konzept mit neuen Themen weiterzuführen", kündigt "Men's Health"-Chef Melcher an. In den USA sind etwa auch Ausgaben über Gerichte für Kinder und zum Thema Getränke erschienen.

Gewichtiger Copypreis von 9,80 Euro

Der "Fast Food Survival Guide" liegt in einer Druckauflage von 70.000 Exemplaren am Kiosk und kostet gewichtige 9,80 Euro. Der "Men's Health"-Ableger ist anzeigenfrei und soll sich ausschließlich über Vertriebserlöse finanzieren. Zeitgleich starten Melcher und die Seinen eine iPhone-App für 2,39 Euro und eine Website unter www.derfastfoodguide.de. Der Verlag wirbt mit einer Printkampagne (u.a. im "kicker" und in "auto motor und sport") für seine leckere Schnitte und ist Kooperationen mit Zeitschriften und TV-Anbietern eingegangen. Am POS sind u.a. spezielle Displays und Varioplakate geplant.

"Men's Health" erscheint in Deutschland in einem Joint Venture von Motor Presse Stuttgart und dem amerikanischen Verlag Rodale Press. Das monatliche Magazin hat sich dem Abwärtstrend auf dem Männermarkt entzogen und im Februar mit 322.148 verkauften Exemplaren sogar einen Verkaufsrekord erzielt. Der "Fast Food Survival Guide" ist nicht der erste Ableger: So erschien im Februar 2009 erstmals das Sonderheft "Coach". Es behandelt im Frage-und-Antwort-Stil jeweils ein für Männer besonders drängendes Problem, etwa die Frage, wie einem Bauch beizukommen ist. "Coach" soll 2010 viermal herauskommen (kress.de vom 17. April 2009). Bei "Men's Health" hat Schmalhans die Küchenmeisterstelle nicht bekommen.

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