Das WePad lebt

Es hat zwar noch einige Macken, aber es lebt. Neofonie-Boss Helmut Hoffer von Ankershoffen hat am Montag in einem zweiten Versuch bewiesen, dass das WePad wirklich funktioniert. Wir wollten das Gerücht abstellen, dass das alles nur ein Fake sei, so Ankershoffen gegenüber dpa. Wenige Blogger und Journalisten durften an ein Gerät Hand anlegen, das in ähnlicher Form im August in den Regalen liegen soll. 

Beim berührungsempfindlichen Bildschirm hapert es den Angaben zufolge noch, die Bilder ruckelten beim Blättern ein wenig und die Software auf Grundlage des Betriebssystems Linux laufe noch nicht rund. Die Fehler sollen aber schnell behoben werden. Verhandlungen mit allen großen deutschen Verlagen liefen, Vorbestellungen nimmt Neofonie ab sofort entgegen.

Im Video oben macht die Bedienung keinen schlechten Eindruck, optisch fällt das Gerät aber gegen den großen Rivalen iPad (Apple) ab. Machen Sie sich selbst ein Bild!

Hintergrund: Im Netz hatten schon erste Gerüche die Runde gemacht, das WePad sei nur ein "Phantom". Bei einer ersten Präsentation war keine lauffähige Software auf einem Gerät zu sehen. Es lief nur ein Demo-Video in Dauerschleife, abgespielt auf Windows. Für die Installation des richtigen Systems sei keine Zeit mehr gewesen: Das erste fertige WePad-Modell sei im Zoll steckengeblieben und für die Installation der richtigen Software habe die Zeit gefehlt, beteuerte Neofonie. Nach der Medienschelte über die verkorkste Präsentation gab es nun den zweiten Anlauf.

26.04.2010
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