Mit Spots von BMW und ProSiebenSat.1: "TV Movie" hievt Mini-Bildschirm aufs Cover

29.04.2010
 

Sonderwerbeformen haben im Verlagsgeschäft Konjunktur. Neuster Auswuchs: Bauer bettet ins Cover seines Programmies "TV Movie" einen Mini-Flatscreen ein. Zu sehen gibt's darauf Programmtrailer von ProSieben, Sat.1 und kabel eins sowie einem Werbefilmchen von BMW Motorrad. Die Werbe-Spielerei kommt mit der Ausgabe 10/2010.

Sonderwerbeformen haben im Verlagsgeschäft Konjunktur. Neuster Auswuchs: Bauer bettet ins Cover seines Programmies "TV Movie" einen Mini-Flatscreen ein. Zu sehen gibt's darauf Programmtrailer von ProSieben, Sat.1 und kabel eins sowie einem Werbefilmchen von BMW Motorrad. Die Werbe-Spielerei kommt mit der Ausgabe 10/2010.

Das Display ist optisch in den Rückspiegel eines Motorrads eingebaut. Jeder der drei ProSiebenSat.1-Kanäle hat seinen eigenen Knopf, hinter dem sich die jeweiligen Trailer verbergen - BMW belegt eine vierte Taste.

Die Werbeform ist allerdings nur in einer Mini-Teilauflage von 2.000 Exemplaren der "TV Movie" zu bewundern, die an ausgewählten Verkaufsstellen zu haben sind ("Limited Edition"). Insgesamt setzt Bauer alle 14 Tage rund 1,5 Mio Exemplare ab. Um den Abverkauf anzukurbeln hat der Verlag TV-Werbespots geschaltet.

Angestiftet zu der Aktion haben laut Mitteilung Bauer und die Mediaagentur Mediaplus, die dann BMW und ProSiebenSat.1 ins Boot geholt haben. Die Kreation stammt von Serviceplan Campaign. Technisch hat sich die Firma Rox Asia eingebracht.

"Als erste Programmzeitschrift bieten wir unseren Lesern mit dem innovativen Video-Display einen einzigartigen Mehrwert, indem wir Bewegtbild in einem Printprodukt zeigen", so Marco Sott, Anzeigenleiter "TV Movie" in einer Mitteilung. Er freue sich gemeinsam mit den Kooperationspartner über die "erste interaktive Programmzeitschrift".

Ganz taufrisch ist das Prinzip allerdings nicht: G+J's "Gala" und der "Spiegel" hatten im vergangenen Jahr bereits mit bewegter Werbung in Zeitschriften experimentiert (kress.de vom 28. Dezember 2009). Bis Werbeformen dieser Art massenhaft den Markt erreichen, wird noch Zeit ins Land gehen. Zwar ist den Werbern besondere Aufmerksamkeit gewiss, allerdings sind die Produktionskosten noch vergleichsweise hoch - was auch durch die "TV Movie"-Mini-Auflage offenbar wird, die Bauer mit dem Mini-Bildschirm bestückt.

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